My Way Finanz - Homosexuell und gut versichert

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vom Freitag, 12.06.2009 11:55
Erbschaftsteuer auf ausgezahlte Lebensversicherung
Nichteheliche Lebensgemeinschaft: Erbschaftsteuer auf ausgezahlte Lebensversicherungssumme.

Erhält ein Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft als Begünstigter einer
Lebensversicherung anlässlich des Todes seines Partners die Lebensversicherungssumme, fällt Erbschaftsteuer auch dann an, wenn er in den gemeinsamen Jahren einen höheren Beitrag zum gemeinsamen Lebensunterhalt als der verstorbene Partner geleistet hat. Entscheidend ist, ob der Erblasser sämtliche Versicherungsprämien aus seinem eigenen Vermögen geleistet hat.
(Hessisches FG, Urteil v. 2.4.2009 - 1 K 2778/07).

Sachverhalt: Geklagt hatte ein Mann, der seine langjährige nichteheliche Partnerin beerbt hatte und außerdem Begünstigter einer Lebensversicherung der Erblasserin war. Der Kläger und die Erblasserin hatten bis zum Todestag über 20 Jahre lang zusammen gelebt und dabei einen gemeinsamen Haushalt und eine gemeinsame Kasse für den täglichen Lebensbedarf geführt. Das Finanzamt hat die ausgezahlte Lebensversicherungssumme der Erbschaftsteuer unterworfen. Das wollte der Kläger nicht akzeptieren. Er argumentierte, dass die Erblasserin die Versicherungsbeiträge nur deshalb habe erbringen können, weil er sie bei den Ausgaben des täglichen Lebens unterstützt habe. Da er ein höheres Einkommen erzielt habe, habe er etwa 2/3 der Lebenshaltungskosten getragen. Gemeinsame Versicherungen (Haftpflicht, Hausrat, Kfz) sowie größere Anschaffungen und Urlaubsreisen habe er alleine bezahlt. Deshalb stelle der Erwerb aus der Lebensversicherung für ihn keine Bereicherung dar. Der Erwerb müsse als steuerfrei behandelt werden. Das sah das Gericht anders und entschied, dass der Kläger die Versicherungssumme als Begünstigter im Rahmen einer sog. freigebigen Zuwendung erhalten habe.
Hierzu führte das Gericht weiter aus: Da die Erblasserin - und nicht der Kläger - sämtliche Versicherungsprämien aus ihrem eigenen Vermögen bezahlt hat, liegt die erforderliche Entreicherung der Erblasserin und eine Bereicherung des Klägers vor. Die Versicherungssumme ist auch nicht als Gegenleistung für den höheren Beitrag des Klägers zum gemeinsamen Lebensunterhalt anzusehen. Die Erblasserin ist aufgrund ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse jederzeit in der Lage gewesen, die monatlichen Versicherungsprämien aus ihrem eigenen Vermögen zu zahlen und ist diesbezüglich nicht auf die Unterstützung des Klägers angewiesen gewesen. Dass in einer Partnerschaft derjenige, der über ein höheres Einkommen verfügt, regelmäßig höhere Beiträge zum gemeinsamen Lebensunterhalt erbringt, ändert an der rechtlichen Wertung nichts. Wirtschaftlich gesehen führt dies im Streitfall keineswegs dazu, dass der Kläger deshalb im Innenverhältnis zur Erblasserin etwa die Stellung des Versicherungsnehmers der Lebensversicherung hat erlangen sollen oder dass er seine Stellung als Begünstigter entgeltlich erworben hat.

Anmerkung: Das Urteil vom 2.4.2009 ist rechtskräftig.

MYWAY empfiehlt: Lassen Sie sich über den Abschluss einer Lebensversicherung gut beraten und schliessen Sie die Versicherung ggf. "über Kreuz" ab.
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vom Montag, 25.08.2008 17:21
Finanztest bewertet Privat-Haftpflichtversicherung der HAFTPFLICHTKASSE DARMSTADT
Unter dem Motto „ausgewählt, geprüft, bewertet" hat Finanztest circa 250 Familientarife von 75 Privat-Haftpflicht-Versicherern untersucht und dabei erstmalig auch die Verbraucherfreundlichkeit der Versicherungsbedingungen in das Ergebnis mit einfließen lassen.

Die Produktlinie PHV VARIO Plus der HAFTPFLICHTKASSE DARMSTADT wird mit der Note 0,9 bzw. mit „sehr gut" bewertet. Auch die PHV VARIO Status erhält mit der Note 1,3 ein „sehr gut".

In sechs von sieben untersuchten Zusatzkategorien belegen die PHV VARIO Plus und PHV VARIO Status ausnahmslos den obersten Rang.
Finanztest bezeichnet in der Rubrik „Unser Rat" die Privat-Haftpflichtversicherung der HAFTPFLICHTKASSE DARMSTADT als günstigstes Angebot mit „sehr guten Bedingungen" für Senioren, für Hausbesitzer mit und ohne Kindern sowie für Mieter mit und ohne Kindern. Die hierfür vergebenen Noten liegen alle in einem Intervall von 0,9 bis 1,3.

Auch der Single-Tarif erhält mit den Noten 1,6 bzw. zweimal 1,7 die besten Bewertungen aller untersuchten Anbieter.

Das hervorragende Ergebnis der Untersuchung, das in der Ausgabe 08/2008 veröffentlicht wird, bestätigt noch einmal das mittlerweile mehrfach ausgezeichnete Preis-/Leistungsverhältnis der Privat-Haftpflichtversicherung PHV VARIO.

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vom Sonntag, 16.03.2008 19:13
Gleichstellung in Berlin
Die Koalitionspartner SPD und Linke haben sich in Berlin auf die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften im Beamtenrecht geeinigt. Die Neuregelung soll nun zügig das Parlament passieren, erklärten Thomas Kleineidam, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, und Klaus Lederer, rechtspolitischer Sprecher der Linksfraktion. Damit wird der Familienzuschlag auch Beamten sowie Richtern gewährt, die in Lebenspartnerschaften zusammenleben. Auch die Hinterbliebenenversorgung wird entsprechend angepasst.

Bislang hat nur das rot-grüne Bremen gleichgestellt. Das schwarz-gelb geführte Niedersachsen hat vor zwei Wochen ebenfalls eine Gleichbehandlung von Homo- und Heteropaaren angekündigt. In Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind zwar Lebenspartner grundsätzlich gleichgestellt, dort fehlt aber noch die Gleichstellung verpartnerter Beamter und Richter beim Familienzuschlag und der Hinterbliebenenpension. Das SPD-regierte Rheinland-Pfalz hat im Januar eine Gleichbehandlung von Homo-Paaren abgelehnt.
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vom Dienstag, 08.01.2008 15:52
Änderung des Erbschaftsrechts
Eingetragene Lebenspartnerschaften sind ab 01.01.2008 mit Ehepartnern gleichgestellt: Sie erhalten einen Freibetrag von 500.000 Euro.
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vom Freitag, 29.06.2007 17:54
Entwarnung für privatversicherte Männer
Die privaten Krankenversicherungsprämien für Männer sollen im nächsten Jahr nun doch nicht so stark steigen, wie zunächst befürchtet worden war. Grund ist eine Änderung der Kalkulationsverordnung, auf die sich der PKV-Verband und die BaFin verständigt haben.
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vom Montag, 14.05.2007 12:40
Altersversorgung - Lebenspartnerschaft ist nicht Ehe
Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, die in eingetragenen homosexuellen Partnerschaften leben, werden bei der Altersversorgung nach einem Gerichtsurteil nicht wie Verheiratete behandelt. Der Bundesgerichtshof (BGH) wies in einem Urteil die Klage eines Mannes zurück, der solche Ansprüche aus dem Lebenspartnerschaftsgesetz geltend machte. Die Regelungen, auf die sich die Versorgungsanstalt von Bund und Ländern bei ihrer Entscheidung stützte, verstießen nicht gegen Grundgesetz oder europäisches Recht. Die Grünen und der Verband der Schwulen und Lesben kritisierten das Urteil.(Az. IV ZR 267/04)

Der BGH verwies darauf, dass die Vereinbarung über die Altersversorgung im öffentlichen Dienst die Einbeziehung von eingetragenen Partnerschaften bewusst nicht vorsehe. Dies stehe nicht im Widerspruch zum Grundgesetz oder zur Richtlinie der Europäischen Union (EU). Der Kläger werde nicht wegen seiner sexuellen Ausrichtung diskriminiert. Die Regel knüpfe an den Familienstand an, hieß es in der Urteilsbegründung weiter. Die Privilegierung der Ehe sei rechtens wegen ihrer Bedeutung für Nachwuchs und Erziehung - ein zentrales Anliegen der Gesellschaft. Dies ergebe sich auch aus einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH).

Der Kläger hatte verlangt, bei der Berechnung seiner Zusatzversorgung die für Verheiratete geltende Steuerklasse III/O anzusetzen. Auch solle die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder seinem Partner eine Hinterbliebenenrente zahlen, wenn die eingetragene Partnerschaft bis zu seinem Tod andauere.

Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth nannte das Urteil bedauerlich und wertete es als Beleg, dass die Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe nicht erreicht sei. "Noch immer werden Lesben und Schwule diskriminiert." Das BGH-Urteil sei eine Aufforderung an die große Koalition, die Diskriminierung eingetragener Partnerschaften zu beseitigen. Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) kritisierte die Entscheidung ebenfalls. "Das Urteil ist völlig unverständlich und zementiert eine nicht hinnehmbare Ungleichbehandlung", erklärte Verbandssprecher Manfred Bruns.
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vom Montag, 16.04.2007 17:16
MYWAY mit neuer Fluguntauglichkeitsversicherung
Ab sofort bietet ein zweiter deutscher Versicherer (neben der Gother Versicherung über den Lufthansaversicherungsservice Albatros) eine Fluguntauglichkeitsversicherung an. Fordern Sie ein Angebot über die MYWAY Kontaktseite an.

ACHTUNG. Häufig empfehlen Vertreter eine reine Berufunfähigkeitsversicherung als Fluguntauglichkeitsversicherung. Prüfen Sie das Angebot genau - oder kommen Sie gleich zu uns.
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vom Donnerstag, 05.04.2007 14:48
Deutsche sparen zu wenig fürs Alter
Die Deutschen sorgen zu wenig fürs Alter vor. Unter Berücksichtigung aller drei Säulen der Altersvorsorge – staatlich, betrieblich, privat – werden die erwerbstätigen Deutschen im Alter nur 56 Prozent ihres letzten Einkommens vor Renteneintritt erreichen.

Dies ergibt eine Erhebung, die heute im Handelsblatt veröffentlicht wurde.

Die Gesamt-Rentenlücke der Deutschen beträgt 44 Prozent. Zwar sorgen 94 Prozent der Bundesbürger zusätzlich für ihr Alter vor. Damit erreichen sie aber nur ein Rentenniveau von 58 Prozent des letzten Einkommens – immerhin mehr als diejenigen, die nur auf die gesetzliche Rente bauen und mit 43 Prozent auskommen müssen. Das niedrige Versorgungsniveau zieht sich, so ein Ergebnis dieser Studie, durch alle Bevölkerungsgruppen. Die Deutschen setzen bei der Altersvorsorge vor allem auf Sicherheit: 52 Prozent besitzen eine Kapitallebensversicherung, 47 Prozent ein Sparbuch, 43 Prozent einen Bausparvertrag. Stärker renditeorientierte Produkte wie Investmentfonds nutzen nur 19 Prozent der Berufstätigen.

Die Deutschen schätzen überdies ihre Versorgungssituation zu optimistisch ein: Sie erwarten, dass sie im Alter 70 Prozent ihres letzten Brutto-Haushaltseinkommens vor Renteneintritt zur Verfügung haben werden statt der tatsächlich zu erwartenden 56 Prozent.
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vom Mittwoch, 07.03.2007 18:14
Rente mit 67 wird nicht mehr verändert
Trotz anhaltender Proteste der Gewerkschaften soll die Rente mit 67 am Freitag vom Bundestag ohne Änderungen verabschiedet werden. Mit dem Gesetzesentwurf wird das gesetzliche Rentenalter von 2012 bis 2029 stufenweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Langjährig Versicherte können unter Hinnahme von Abschlägen frühestens mit 63 Jahren aus dem Erwerbsleben ausscheiden.
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vom Dienstag, 06.03.2007 10:17
Aktienstrategen raten zu spekulativen Werten
Verkehrte Welt am Aktienmarkt: Die Bewertungen von spekulativen Titeln in Relation zu konservativen Aktien liegen auf einem historisch niedrigen Niveau. Aktienstrategen raten nun eher, so das Handelsblatt heute, zum Kauf von Technologietiteln als von Standardwerten. Die Mehrzahl der Experten rechnet nach einer aktuellen Durststrecke im weiteren Jahresverlauf wieder mit deutlich steigenden Kursen.
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vom Donnerstag, 01.03.2007 17:03
Weltweit Kurskorrektur an den Börsen
Fundamental begründen lässt sich die Ausverkaufswelle nicht. Sie verläuft in den einzelnen Indizes in unterschiedlichen Formen. Noch ist aber nicht absehbar, ob es sich lediglich um die lange erwartete Korrektur handelt.
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vom Freitag, 16.02.2007 16:07
MYWAY bietet attraktive Zahnzusatzversicherung
Die Zahnversicherung erfreut sich zunehmende Beliebtheit. Mit Der ARAG und der Continentale Krankenversicherung bietet MYWAY attraktive Konditionen:

ARAG

100% Erstattung für Zahnbehandlung und -ersatz nach Vorleistung der GKV, 80% Erstattung für Zahnersatz ohne Vorleistung der GKV, Prophylaxebehandlung (Professionelle Zahnreinigung bis 100 Euro jährlich) mit Summenbegrenzung in den ersten 2 Jahren.

Monatsbeitrag Mann 35J.: 19,60 Euro
Monatsbeitrag Frau 35J.: 26,65 Euro

CONTINENTALE

100% Erstattung nur für Zahnersatz nach Vorleistung der GKV, 75% Erstattung für Zahnersatz ohne Vorleistung der GKV, ohne Summenbegrenzung.

Monatsbeitrag Mann 35J.: 11,22 Euro
Monatsbeitrag Frau 35J.: 14,52 Euro
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vom Freitag, 16.02.2007 16:01
Was bringt die Gesundheitsreform Nichtversicherten?
Viele Selbstständige oder Auslandsjobber dürfen aufatmen: Sie können schon in diesem Jahr in den bestehenden Standardtarif der PKV schlüpfen.

Dabei sollen die noch fälligen, individuellen Risikozuschläge ebenso wie die obligatorische Gesundheitsprüfung keine Rolle mehr spielen. "Dennoch wird es rechnerische Risikozuschläge im Basistarif geben, die von allen Basisversicherten zu finanzieren sind", sagt Ulrich Rumm, Vorstandschef der Allianz Private Krankenversicherung.

Die Zahl der Betroffenen schwankt je nach Quelle zwischen 180 000 und 400 000. Darunter sind gut 32 000 Selbstständige, die freiwillig auf eine Krankenversicherung verzichten. Die zweite große Gruppe sind privat Krankenversicherte, die ihr privates oder berufliches Glück im Ausland suchten.
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vom Freitag, 16.02.2007 15:59
Was bringt die Gesundheitsreform für privat Versicherte?
Den acht Millionen Privatpatienten stellen sich die meisten Fragen: Können sie jetzt leichter zu einem anderen privaten Anbieter wechseln? Wie teuer wird ihr monatlicher Beitrag in Zukunft? Und was soll der neue Basistarif bieten? Die PKV war der größte politische Zankapfel im Streit um die Gesundheitsreform.

Ziel der SPD schien zwischenzeitlich die Zerschlagung der Privaten, zum Schluss wollte sie zumindest einen stärkeren Wettbewerb, in dem Kunden ihre gesamten Altersrückstellungen beim Wechsel mitnehmen können. Weil das bisher nicht geht, haben es die Mitglieder faktisch mit einem Knebelvertrag zu tun, weil es einen Wechsel unlukrativ macht. Die PKV-Lobbyisten haben sich mit aller Macht in Berlin gegen das Mitnehmen der Altersrückstellungen gesträubt. Und siehe da: Wer nun zur Konkurrenz wechselt, kann seinen Alterstopf nur im Umfang eines viel niedriger kalkulierten Tarifs, des neuen Basistarifs, mitnehmen. Der Wechsel wird damit nur in Ausnahmen attraktiv.

Weil die Reserven aus den Altersrückstellungen der Privaten nicht unvermindert wachsen werden, müssen sie die bestehenden Tarife zwangsläufig neu kalkulieren. Günter Dibbern, Chef der privaten DKV, macht Stimmung: "Die Folgen dieser Bundestagsvorgaben wären dramatisch. Sowohl die Beiträge der heute schon Privat Versicherten als auch die der Neukunden würden von 2009 an zweistellig steigen". Er hofft auf Beistand durch die vermutlich demnächst angerufenen Verfassungsrichter. Nachdem vor einigen Monaten aus taktischen Gründen noch Horrormeldungen von Beitragssteigerungen von mehr als 30 Prozent vom PKV-Verband in die Welt gesetzt wurden, ist nun von Erhöhungen zwischen zehn Prozent für Altkunden und zwölf Prozent für Neueinsteiger die Rede.
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vom Freitag, 16.02.2007 15:56
Was bringt die Gesundheitsreform für gesetzlich Versicherte?
Vom April an müssen die Kassen ihren rund 70 Millionen Kunden Wahltarife und einen verbilligten Hausarzttarif anbieten, bei dem immer erst dieser Mediziner konsultiert werden muss.

Zudem übernimmt die GKV mehr Kosten bei Vorsorge und Reha-Maßnahmen. Erst 2009 sollen Mitglieder dann in den noch umstrittenen Gesundheitsfonds einzahlen. Bleibt die Frage, ob die Beiträge schon vorher weiter steigen. Eigentlich sollte ja gerade die Gesundheitsreform die Kosten im Zaum halten.

Fakt ist: Gerade erst zum Jahreswechsel haben fast alle Kassen ihre Sätze erhöht, im Schnitt um 0,6 Prozent. Viele Mitglieder zahlen längst mehr als 16 Prozent. Die sich vermeintlich anbietende Flucht in die Arme der privaten Krankenversicherung wird aber erschwert. Bisher konnte ein Pflichtversicherter, sobald sein monatliches Einkommen die Grenze von rund 4000 Euro überstieg, zur Konkurrenz wechseln. Künftig muss sein Einkommen drei Jahre lang darüberliegen. Viele freiwillig gesetzlich Versicherte, die längst über der Höchstgrenze liegen, überlegen nun, ob sie schnell noch den Absprung wagen sollen.
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vom Mittwoch, 20.12.2006 11:08
Krankenkassen erhöhen reihenweise die Beiträge
Die Techniker Krankenkasse hatte am Montag mit ihrer Beitragserhöhung den Anfang gemacht. Etliche andere Kassen haben nun nachgezogen – und ihre Sätze teils drastisch angehoben. Eine Kasse kratzt sogar an den 16 Prozent. Besserung ist trotz der Gesundheitsreform nicht in Sicht.
MYWAY empfiehlt: www.ikk-direkt.de
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vom Donnerstag, 14.12.2006 16:42
Wann ist ein Vertragsabschluss noch für das Jahr 2006 zulagen- bzw. steuerwirksam ?
Der Antrag muss noch im Jahr 2006 policiert werden, die Zahlung der Beiträge noch in 2006 erfolgen und der Versicherungsbeginn spätestens der 01.12.2006 sein. Mit einer Sonderzahlung können Sie sogar bei Verträgen mit Versicherungsbeginn Dezember 2006 die Fördergrenzen für das gesamte Jahr 2006 ausschöpfen. Beiträge zur Riester-Rente, zu Basis-, bzw Rürup-Rente sowie zu Verträgen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung sind dann bei Vertragsabschluss noch für das Jahr 2006 zulagen- bzw. steuerwirksam.
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vom Mittwoch, 06.12.2006 19:12
Neuer Fonds für Muslime
Die Deutsche Bank legt erstmals Publikumsfonds nach islamischem Recht auf und reagiert damit auf die wachsende Nachfrage muslimischer Investoren.

Zunächst könnten Anleger in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie in Bahrain die Produkte mit dem Namen „Noor Islamic Funds“ erwerben, teilte Deutschlands größtes Geldhaus am Mittwoch mit.


2007 sollten die über die Fondstochter DWS vertriebenen Fonds dann auch in anderen Ländern im Mittleren Osten sowie in Asien und in Europa an den Start gehen. DWS Noor wolle künftig das Angebot noch ausweiten und auch in anderen Anlageklassen aktiv werden.

Das islamische Recht, die Scharia, lehnt Zinszahlungen ab. Auch Investitionen in Rüstungsunternehmen und Firmen, die Alkohol herstellen, Schweinefleisch verarbeiten oder Glücksspiel anbieten, sind verboten.
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vom Montag, 06.11.2006 17:09
Abgeltungssteuer auf Aktien und Fonds erst 2009
Die Abgeltungsteuer kommt nun doch erst 2009 mit 25 Prozent.

Eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung hat neben einer Reform der Unternehmensbesteuerung auch finanzmarktrelevante Beschlüsse getroffen. Erst ab 2009 sollen Kapitalerträge und Gewinne aus der Veräußerung privater Kapitalanlagen mit 25 Prozent besteuert werden.
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vom Dienstag, 26.09.2006 15:12
Silberbesteck zählt nicht als Hausrat
Silberbesteck gehört nicht zum Hausrat, sondern zu den Wertsachen und ist deshalb nicht von einer Hausratversicherung gedeckt. Das hat das Kammergericht Berlin entschieden (6 U 79/06).
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vom Mittwoch, 13.09.2006 18:31
Renteninfo vom Staat
Seit 2005 erhalten alle gesetzlich Rentenversicherten ab dem 27. Lebensjahr jährlich eine Renteninformation. Voraussetzung ist, dass sie zu diesem Zeitpunkt mindestens fünf Jahre lang Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

Die Renteninformation gibt Auskunft über die wichtigsten persönlichen Daten zur gesetzlichen Rente. Sie enthält:


- Angaben zum aktuellen Rentenanspruch bei voller Erwerbsminderung: Der Versicherte weiß nun, wie hoch die Rente wäre, wenn er ab sofort nicht mehr erwerbstätig sein könnte. In so einem Fall würde er rentenrechtlich so gestellt, als ob er bis zum vollendeten 60. Lebensjahr gearbeitet hätte.


- eine Prognose der zu erwartenden Rente mit 65, eine Information über die Auswirkungen künftiger Rentenanpassungen sowie Erläuterungen zur Rentenberechnung: Die bisher gezahlten Beiträge werden in so genannte "Entgeltpunkte" umgerechnet. Aus diesen Entgeltpunkten kann die Höhe der Rente abgeleitet werden.


- einen Versicherungsverlauf, der die Ausbildung, alle Einkünfte des bisherigen Arbeitslebens sowie evtl. Arbeitslosigkeit detailliert aufschlüsselt.

Jeder Versicherte kann die Renteninformation auch zwischendurch bei seinem Rentenversicherungsträger beantragen. Dies ist möglich bei


- den Beratungsstellen der gesetzlichen Rentenversicherung


- im Internet auf www.deutsche-rentenversicherung.de


- telefonisch unter 0800/10004800 (kostenfrei)
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vom Montag, 28.08.2006 18:58
Sparerfreibetrag halbiert
Durch das Steueränderungsgesetz 2007 wird mit Wirkung zum 01. Januar 2007
der Sparerfreibetrag (inklusive Werbungskostenpauschale) nach §20 Abs. 4
EStG für Alleinstehende von 1.421 EUR auf 801 EUR bzw. für Verheiratete
von 2.842 EUR auf 1.602 EUR abgesenkt.
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vom Samstag, 29.07.2006 09:57
CSD 2006: MYWAY ist dabei
Auch 2006 ist MYWAY wieder auf den größten Straßenfesten und CSDs in Deutschland dabei. Eine gute Gelegenheit, uns einmal zu besuchen. Eine gute Gelegenheit, sich von Mensch zu Mensch über Neuigkeiten am Finanz- und Versicherungsmarkt zu informieren. Das MYWAY Team vor Ort freut sich auf Ihren Besuch.

Bei allen Veranstaltungen wird auch MYWAY Geschäftsführer Oliver Pangratz anwesend sein. Wenn Sie also schon immer einmal darüber nachgedacht haben, bei MYWAY auch beruflich einzusteigen und unser erfolgreiches Team zu unterstützen, bietet sich an, ein Kennenlerngespräch zu vereinbaren.
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vom Montag, 03.07.2006 17:01
Die Eckpunkte der Gesundheitsreform
im Presse-Bereich
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vom Freitag, 30.06.2006 08:59
Privat Versicherte die Gewinner?
Die privaten Krankenversicherungen (PKV) werden mit ihrem Sperrfeuer gegen eine stärkere finanzielle Einbeziehung ins Gesundheitssystem wohl Erfolg haben: Die SPD hat nach Informationen des Handelsblatts eingesehen, dass sie die Privaten nicht in den Gesundheitsfonds einbeziehen kann.
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vom Donnerstag, 29.06.2006 17:52
Bundestag beschließt Sparpaket
Die Änderungen im Einzelnen:

Die Pendlerpauschale in Höhe von 30 Cent pro Kilometer wird ab 2007 nur noch ab dem 21. Kilometer gezahlt. Veranschlagte Mehreinnahmen des Staates für 2007 etwa 1,3 Milliarden Euro, ab 2008 gut 2,5 Milliarden Euro.

Der Sparerfreibetrag von 1370 Euro für Ledige und 2740 Euro für Verheiratete sinkt auf 750 Euro beziehungsweise 1500 Euro. Erhoffte Mehreinnahmen für den Staat: 750 Millionen Euro.

Stark eingeschränkt wird auch die steuerliche Absetzbarkeit des Arbeitszimmers in den eigenen vier Wänden. Dem Staat soll das 300 Millionen Euro einbringen.

Das Kindergeld für erwachsene Kinder soll nur noch bis zum Alter von 25 Jahren gezahlt werden (bisher bis 27 Jahre). Diese Kürzung wird ab 2009 wirksam und soll 700 Millionen Euro sparen.

Ganz neu ist die sogenannte Reichensteuer. Demnach soll auf private Einkommen über 250 000 Euro für Ledige und 500 000 Euro für Verheiratete ein Zuschlag von drei Prozentpunkten auf den Spitzensteuersatz von 42 Prozent erhoben werden. Die Zusatzeinnahmen sind zunächst mit rund 250 Millionen Euro veranschlagt. Ab 2008 sollen es 1,3 Milliarden Euro sein.

Zwei Hürden muß das Gesetz noch nehmen: Am 7. Juli wird es im Bundesrat abschließend beraten. Außerdem will der Bund der Steuerzahler versuchen, das Steuerpaket per Verfassungsbeschwerde zu kippen. Das Gesetz sei in weiten Teilen verfassungswidrig.
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vom Donnerstag, 29.06.2006 16:56
DAX hat die Talsohle durchschritten
Die Aktienmärkte haben in den vergangenen Wochen einige Turbulenzen erlebt. Nun sind die Aktienstrategen wieder optimistischer. Für die zweite Jahreshälfte, so das Handelsblatt heute, dürften Anleger wieder mit steigenden Kursen rechnen, lautet das Credo. Der Leitindex nehme wieder Kurs auf die 6 000-Punkte-Marke.
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vom Freitag, 16.06.2006 13:07
Bundesrat besiegelt Mehrwertsteuererhöhung
Der Bundesrat hat die umstrittene Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent gebilligt. Knapp einen Monat nach dem Bundestag stimmte auch die Länderkammer den Gesetzesplänen der Koalition zu. Die größte Steuererhöhung in der Geschichte der Bundesrepublik ist damit endgültig beschlossene Sache.
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vom Dienstag, 13.06.2006 18:09
Privatkassen wollen Aufnahmehürden senken
Die privaten Krankenversicherungen sind bereit, im Zuge der Gesundheitsreform die Hürden für Versicherte abzusenken und in großem Stil bisherige Mitglieder der gesetzlichen Kassen aufzunehmen. Unterdessen streiten die Koalitionsparteien weiter darüber, inwiefern die Privaten in den Gesundheitsfonds einbezogen werden.
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vom Freitag, 02.06.2006 14:43
BGH erleichtert Klagen
Rechtschutzversicherungen müssen die Prozesskosten übernehmen, wenn Anleger auf die Rückabwicklung einer Fondsbeteiligung aufgrund eines fehlerhaften Anlageprospektes klagen. Das hat das BGH entschieden. Das Urteil erleichtert Schadenersatzklagen gegen die Anbieter geschlossener Fonds.
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vom Dienstag, 23.05.2006 15:52
Nun doch Pauschal-Steuer auf Aktiengewinne
Die schwarz-rote Koalition will zum 1. Januar 2008 die Unternehmensteuer reformieren. Finanzminister Steinbrück hatte in den vergangenen Wochen Sympathie für eine Abgeltungsteuer erkennen lassen. Mit ihr würden Gewinne aus Zinsen, Dividenden und Aktienkurssteigerungen mit einer Pauschalsteuer abgegolten. Diskutiert werden im Bundesfinanzministerium und in der Union Sätze zwischen 25 und 30 Prozent. Die Steuer kann direkt von den Banken abgeführt werden: Eine Kontenabfrage der Finanzämter würde sich weitgehend erübrigen.
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vom Freitag, 19.05.2006 15:37
Bundestag billigt 19% Mehrwertsteuer
Nach dem Kabinett hat auch der Bundestag das so genannte Haushaltsbegleitgesetz gebilligt, das den Bürger vor allem wegen der Anhebung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent treffen wird. Noch ist offen, ob und wieviele Abgeordnete der großen Koalition sich gegen die Fraktionsdisziplin auflehnten.
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vom Mittwoch, 10.05.2006 17:24
Gleichbehandlungsgesetz: Durchbruch beim Antidiskriminierungsgesetz?
Trotz massiver Zweifel in unionsregierten Ländern beschloss das Kabinett heute den Entwurf für ein Gleichbehandlungsgesetz. Damit sollen vier Antidiskriminierungs-Richtlinien der Europäischen Union (EU) in deutsches Recht umsetzt werden. Deutschland steht unter erheblichem Zeitdruck, weil einige Richtlinien schon überfällig sind und hohe Bußgelder drohen. Um das parlamentarische Verfahren zu beschleunigen und das Gesetz möglichst schon am 1. August in Kraft treten zu lassen, soll der Gesetzentwurf deshalb in der kommenden Woche von den Regierungsfraktionen in den Bundestag eingebracht werden.

Das Gleichbehandlungsgesetz (Antidiskriminierungsgesetz) im Einzelnen:

Das neue Gesetz will vor Benachteilungen wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter und nicht zuletzt sexueller Identität schützen. Betroffen sind das Arbeits-, das Zivil-, das Beamten- und das Sozialrecht.

Im Zivilrecht geht der neue deutsche Entwurf über die EU-Vorgaben hinaus. Von Bedeutung ist dies für Versicherungsverträge und jene Geschäfte, bei denen das Ansehen der Person keine Rolle spielt (so genannte Massengeschäfte). "Die EU-Richtlinien wollten bisher hier nur Benachteilungen wegen Rasse, ethnischer Herkunft und Geschlecht schützen. Ein Durchbruch der besonderen Art", so der MYWAY-Geschäftsführer Oliver J. Pangratz heute auf Anfrage. "Die sexuelle Identität würde im deutschen Entwurf damit erstmals auch bei Versicherungsverträgen berücksichtigt. Jetzt müssen diese Vorstellungen nur noch Gesetz werden und den Bundesrat passieren. Dann können wir feiern."

Für die Kirchen gilt eine Ausnahme. Sie dürfen ihre Beschäftigten weiterhin mit Rücksicht auf ihre Religionszugehörigkeit auswählen. Beim Familienministerium wird eine Antidiskriminierungsstelle eingerichtet. Betriebsräte erhalten ein Klagerecht.

Wer sich diskriminiert fühlt, muss dies durch Tatsachen glaubhaft machen. Bei Benachteiligungen kann der Betroffene eine Beseitigung und Schadenersatz verlangen sowie auf Unterlassung klagen.
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vom Montag, 08.05.2006 16:47
Experten erhöhen ihre DAX-Prognosen
Für Fondsmanager Klaus Kaldemorgen und Vermögensverwalter Jens Erhardt ist die derzeitige Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten noch lange nicht beendet. Noch zum Jahreswechsel hatten die Banken in der traditionellen Kapitalumfrage dem deutschen Leitindex erheblich weniger Potenzial eingeräumt.
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vom Donnerstag, 13.04.2006 17:36
Beck rechnet mit noch höheren Steuern
Der designierte SPD-Chef Kurt Beck geht davon aus, dass die Steuerlast für die Bürger noch weiter steigen wird, so das Handelsblatt heute. Mit der aktuellen Steuerlastquote von 20 Prozent könne die Republik nicht mehr zukunftsfähig gestalt werden. Öffentliche Investitionen müsse der Steuerzahler finanzieren.
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vom Donnerstag, 06.04.2006 11:18
Rentenkassen senken ihre Vorhersagen
Die Rentenkassen korrigieren ihre Vorhersagen über die zu erwartenden gesetzlichen Altersbezüge nach unten. Betroffen von der Änderung sind 42 Millionen Versicherte.

Vom Juni an soll in den Renteninformationen für die Beitragszahler nur noch eine jährliche Erhöhung der Renten um 1,0 oder 2,0 Prozent statt bislang 1,5 und 2,5 Prozent unterstellt werden. Darauf haben sich nach Informationen des Handelsblatt die Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung (DRV) verständigt. Formal muss die Änderung Mitte Mai noch vom Vorstand der DRV bestätigt werden. Doch eine Zustimmung des Gremiums gilt in Kreisen der Selbstverwaltung als sicher.
Die aus den Landesversicherungsanstalten und der BfA hervorgegangene Deutsche Rentenversicherung informiert im Jahresrhythmus alle Versicherten über 27 Jahre mit mehr als fünf Beitragsjahren über ihren Kontostand. Zudem prognostiziert sie die zu erwartenden Rentenleistungen ohne Anpassung sowie in zwei dynamischen Varianten. Bei diesen Berechnungen soll künftig nur noch eine durchschnittliche jährliche Erhöhung um 1,0 oder 2,0 Prozent unterstellt werden. Zudem will die DRV ausdrücklich auf die Anhebung des Rentenalters ab 2012 und die dämpfende Wirkung des geplanten Nachholfaktors hinweisen.
Bereits nach der Vorlage des Rentenversicherungsberichts der Bundesregierung hatte die DRV den Versand neuer Informationen vorläufig gestoppt (siehe Handelsblatt vom 9. März). Grund sind die durch die schwache Lohnentwicklung und gesetzliche Einschnitte geschrumpften offiziellen Prognosen. Nach der dritten Nullrunde in diesem Jahr erwartet das Sozialministerium bis 2019 lediglich eine mittlere jährliche Erhöhung der Standardrente um 1,4 Prozent. Die DRV hat sich bei ihren Prognosen für zwei glatte Prozentwerte entschieden, um keine Exaktheit vorzutäuschen. Der Versand der geänderten Informationen soll im Juni aufgenommen werden.
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vom Sonntag, 26.03.2006 17:26
Rentenkassen ändern Versicherteninformation
Nach der Vorlage des Rentenberichts der Bundesregierung müssen die gesetzlichen Alterskassen ihre jährlichen Renteninformationen für 42 Millionen Versicherte korrigieren. In den Schreiben soll nach Handelsblatt-Informationen künftig ausdrücklich auf zwei Einschnitte hingewiesen werden.
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vom Dienstag, 21.02.2006 10:43
Versicherer verpassen Aktienboom
Die meisten deutschen Lebensversicherer haben den Börsenboom nicht genutzt, um die Verzinsung ihrer Kundengelder zu verbessern. Obwohl sich der Deutsche Aktienindex in den vergangenen drei Jahren auf rund 5 800 Punkte mehr als verdoppelt hat, scheuen die Unternehmen die Investition in Aktien. „Die Branche verpasst den Börsenboom“, warnt Carsten Zielke, Chef des Versicherungsanalyseteams der WestLB. Hatten die Versicherer in der Börsenhausse 2000 etwa 14 Prozent ihrer Kundengelder in Aktien angelegt, sind es jetzt im Schnitt nur noch 7,4 Prozent.
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vom Donnerstag, 09.02.2006 15:24
Steuer auf Fonds wohl erst 2008
Die große Koalition erwägt, die generelle Besteuerung von Veräußerungsgewinnen um ein Jahr zu verschieben: Nach übereinstimmenden Berichten aus Regierungskreisen wird überlegt, die Änderung erst Anfang 2008 zusammen in Kraft treten zu lassen, so das Handelsblatt heute.
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vom Freitag, 27.01.2006 09:34
DAX notiert erstmals seit August 2001 über 5.600 Punkten
Angetrieben von positiven Vorgaben aus Übersee hat der deutsche Leitindex Dax am Freitag erstmals seit August 2001 die Marke von 5 600 Punkten überschritten. Marktteilnehmer verwiesen auf die Kursgewinne an der Wall Street und an der Tokioter Börse.
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vom Mittwoch, 25.01.2006 21:17
Studie: Schwule verdienen mehr
Britische Schwule verdienen im Durchschnitt rund 40 Prozent mehr als heterosexuelle Männer, so eine Studie, die in den Homo-Zeitschriften "Diva" und "Gay Times" veröffentlicht wurde. Demnach liegt das Einkommen von schwulen Männern bei umgerechnet 49.700 Euro pro Jahr. Heteros bringen es gerade mal auf 36.000 Euro. Dem Blatt zufolge geben Homo-Kunden je 1,2 Millarden Euro für CDs und für DVDs aus. 1,5 Millarden Euro sind ihnen demnach Handyrechnungen wert, 2,8 Millarden Euro werden in Kleider investiert.
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vom Mittwoch, 25.01.2006 21:09
Deutsche wissen zu wenig über die Altersvorsorge
Viele Deutsche fühlen sich einer aktuellen Studie zufolge über Altersvorsorge schlecht informiert und halten ihre private Vorsorge nicht für ausreichend, so das Handelsblatt heute. Wie viel Geld man monatlich für den eigenen sorgenfreien Ruhestand ansparen müsste - auf diese Fragen weiß fast die Hälfte aller Berufstätigen überhaupt keine Antwort.
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vom Mittwoch, 04.01.2006 19:39
Dax überspringt die 5 500-Punkte-Marke
Gestützt auf kräftige Kursgewinne eines Index-Schwergewichts und die Aussicht auf ein Ende der Zinserhöhungen hat der Deutsche Aktienindex am Mittwoch die psychologisch wichtige Marke von 5 500 Punkten überschritten.
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vom Freitag, 16.12.2005 16:41
Dax könnte 2006 bis 5 800 Punkten steigen
Die Societe Generale (SG) setzt Deutschland für 2006 auf die Liste der bevorzugten Aktienmärkte. Innerhalb Europas berge Deutschland neben Großbritannien auf Sicht der kommenden zwölf Monate das größte Potenzial, schrieb SG-Analyst Alain Bokobza in einer Studie vom Donnerstag.
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vom Donnerstag, 24.11.2005 14:23
Erste Steuerschlupflöcher geschlossen
Die schwarz-rote Ministerriege billigte am Donnerstag morgen einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die Regelung soll vom 10. November dieses Jahres an gelten. Für alle Steuersparfonds, die nach diesem Stichtag erstmals vertrieben wurden, soll die Verlustverrechnung stark eingeschränkt werden. Die Koalition hofft auf Mehreinnahmen von bis zu 2,1 Milliarden Euro.

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vom Dienstag, 15.11.2005 21:27
Aktienfonds mit 37.000 Prozent Wertzuwachs
(dpa) Welcher Anleger würde sich nicht über einen Wertzuwachs von 37.000 Prozent freuen? Wer seine Anteile an Deutschlands ältestem Aktienfonds, dem ADIG Fondak, seit der Auflage 1950 hält, kann sich heute mit dieser REndite brüsten, teilte die Commerzbank-Tochter ADIG in Franfurt mit. In diesem Monat feiert der Fonds seinen 55. Geburtstag.
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vom Freitag, 11.11.2005 16:49
Herdentrieb kostet Anleger Rendite
Wenn Anleger dem Herdentrieb folgen, verschenken sie im Jahr bis zu zwei Prozentpunkte Rendite – und damit langfristig viel Geld. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Assetmanagement der Technischen Hochschule Aachen.

Die Autoren stellten fest, dass die Deutschen in den vergangenen Jahren meist dann mehr Aktien kauften, wenn die Titel schon teuer waren, und ausstiegen, wenn die Kurse im Keller waren. Hätten die Anleger ihre Aktienquote im Depot nur konstant gehalten, hätten sie deutlich besser abgeschnitten. Hätten sie aber gegen den Trend gehandelt, wäre die Rendite noch höher ausgefallen. Das Ergebnis bestätigt die Theorie der so genannten Wertinvestoren, die Aktien kaufen, wenn sie günstig sind, und nicht, wenn die Kurse schon kräftig gestiegen sind.
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vom Freitag, 11.11.2005 11:07
Spekulationsfrist für Wertpapiere soll fallen
Die große Koalition startet einen neuen Versuch, private Veräußerungsgewinne zu besteuern. Geplant ist offenbar eine pauschale 20-prozentige Steuer auf Gewinne aus Börsen- und Immobilengeschäften. Viele Fragen sind aber noch offen.
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vom Donnerstag, 10.11.2005 17:19
Grüne verhindern schnelles Aus für Steuersparfonds
Reine Steuersparfonds erhalten noch einmal eine Schonfrist: Ein ursprünglich für Donnerstag geplanter Beschluss der amtierenden rot-grünen Bundesregierung über das rasche Aus solcher Abschreibungsmodelle ist gescheitert. Wie es mit diesem Vorhaben weitergeht, bleibt bislang offen.
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vom Dienstag, 08.11.2005 16:49
Steuersparmodelle vor dem Aus
Das Ende reiner Steuersparfonds kommt früher als erwartet: Nicht eine neue Bundesregierung, sondern die scheidende schränkt die Verlustverrechnung für Anleger geschlossener Fonds drastisch ein. Die Neuregelung tritt nicht nächstes Jahr in Kraft, auch nicht kommenden Monat - es ist eine Frage von Tagen.
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vom Samstag, 05.11.2005 12:00
Koalition unseins über Lebensparterschafts-Ergänzungsgesetz
Die Rechtsexperten von Union und SPD können sich nicht auf eine gemeinsame Linie bei der Bewertung der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einigen. "Das Thema muss jetzt von der obersten Heeresleitung politisch entschieden werden", sagte der Vizechef der Union im Bundestag, Wolfgang Bosbach (CDU), der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). Es gehe vor allem um steuer- und erbrechtliche Fragen.

Mit dem "Lebenspartnerschafts-Ergänzungsgesetz" will die SPD die weiter gehende Angleichung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft an die Ehe erreichen. Der Union geht eigentlich schon der jetzige Rechtszustand bei eingetragenen Partnerschaften zu weit. Auch über das Antidiskriminierungsgesetz sollen die Führungsleute der großen Koalition laut Bosbach entscheiden.
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vom Freitag, 04.11.2005 10:52
Homosexuelle Paare bei ALG II nicht zwangsläufig Bedarfsgemeinschaft
Bei der Gewährung von Arbeitslosengeld II (ALG II) rückt die so genannte Bedarfsgemeinschaft immer mehr in den Vordergrund. Die entscheidende Frage dabei: Was ist eine Bedarfsgemeinschaft und wo leben einfach nur Menschen zusammen?

Grundsätzlich werden Einkommen und Vermögen des Partners berücksichtigt, wenn beide in einer so genannten Bedarfsgemeinschaft leben. Zu einer Bedarfsgemeinschaft gehören demnach Partner, die in einem Haushalt leben. Homosexuelle Paare, die unter einem Dach leben, bilden allerdings nicht zwangsläufig eine Bedarfsgemeinschaft. Das berichten die Experten einer Versicherungsgesellschaft in Düsseldorf unter Berufung auf eine Entscheidung des Sozialgerichts Dortmund (AZ: S 29 AS 211/05).

Wenn einer der beiden ALG II beantragt, dürfe das Vermögen seines Partners nicht angerechnet werden. Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass nach dem Gesetz unverheiratete Partner nur dann eine Bedarfsgemeinschaft bilden, wenn sie in eheähnlicher Gemeinschaft leben oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet haben. Unter einer eheähnlichen Gemeinschaft könne nur die auf Dauer angelegte Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau verstanden werden, erläuterten die Richter.
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vom Freitag, 04.11.2005 10:26
Die Spar-Tabus fallen
Der designierte Vizekanzler Franz Müntefering (SPD), so das Handelsblatt heute, hat angesichts der dramatischen Haushaltslage erstmals Kürzungen zu Lasten der Rentner nicht mehr ausgeschlossen. Es wäre nicht die einzige Kröte, die die Bürger schlucken müssten.
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vom Mittwoch, 02.11.2005 16:06
18 Prozent Mehrwertsteuer wahrscheinlich
Union und SPD haben sich in ihren Koalitionsverhandlungen angeblich auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer verständigt. Gedacht sei an eine Anhebung auf 18 Prozent.
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vom Montag, 31.10.2005 19:14
Activest, Deka, DWS & Co.: Was taugen die hauseigenen Fonds der Banken?
Mehr als 5,2 Millionen Deutsche investieren in Aktienfonds. Das hat das "Deutsche Aktien-Institut" ermittelt. Im Prinzip eine lohnende Sache: Im Vergleich zu Sparbuch & Co. bringen Aktienfonds im Schnitt die höchsten Erträge. Wer sich aber nur einseitig beraten läßt, verzichtet auf satte Gewinne oder verliert im schlimmsten Fall sogar Geld.

Frank Bock vom Bundesverband "Investment und Asset Management" geht sogar davon aus, dass zwei von drei Verbrauchern ihre Fonds bei ihrer Hausbank oder Sparkasse kaufen. Und das seien oft die Angebote der Tochterunternehmen und Partner dieser Banken.

Bei der Sparkasse gibt es Deka-Fonds, die Dresdner Bank bietet dit-Fonds an, Union Investment gehört zu den Volks- und Raiffeisenbanken, Activest zur HypoVereinsbank und Marktführer DWS zur Deutschen Bank. Ausnahme: Die Commerzbank wirbt mit einem TÜV-Siegel für unabhängige Beratung. Kunden bekommen dort seit 2004 nicht mehr automatisch die Adig-Fonds der Tochtergesellschaft Cominvest.

Aber wie gut sind die großen Fonds der sechs Anbieter?

Im Bereich "Aktien weltweit" können nach einer Untersuchung der Zeitschrift "FINANZtest" allenfalls der "DWS-Vermögensbildungsfonds I" und der "Uni Global" von Union Investment mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Sie müssen sich unter anderem an dem von der US-Investmentgesellschaft Franklin Templeton aufgelegten "Templeton Growth (Euro) Fund" messen. In der Kategorie "deutsche Aktien" überzeugt hingegen der bereits 1950 aufgelegte "Adig Fondak" – Deutschlands erster Aktienfonds.

Deshalb gilt: Wer in Aktienfonds investieren möchte, sollte sich nicht nur bei seiner Hausbank informieren. Finanz-Fachzeitschriften bewerten regelmäßig die wichtigsten Fonds. Gute Anhaltspunkte liefern auch die "Ratings" (Ranglisten) von unabhängigen Agenturen, wie z.B. Standard & Poor’s oder Morningstar.

Und: Wer die Fondsanteile nicht über die Hausbank kauft, kann sogar noch sparen. Rainer Zuppe von der Zeitchrift "FINANZtest": "Direktbanken und Fondsvermittler bieten eine breite Fondsauswahl mit Rabatten für die meisten Fonds. Diese Rabatte betragen bei Direktbanken teilweise, bei Fondsvermittlern sogar in der Regel bis zu 100 Prozent."
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vom Freitag, 28.10.2005 20:02
Sturm der Entrüstung gegen Rentenpläne
Mit ihren Plänen für die Anhebung des Rentenalters haben Union und SPD bei Gewerkschaften, Sozialverbänden und linker Opposition wütende Proteste ausgelöst. Von "Sozialabbau" und "versteckter Rentenkürzung" ist die Rede. Die designierte Bundeskanzlerin Merkel ist bemüht, die Gemüter zu beruhigen. Die Diskussion beträfe ohnehin nur Jahrgänge, die nach 1970 geboren seien.
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vom Mittwoch, 26.10.2005 11:53
Besserverdiener sollen mehr zahlen
Die Sozialpolitiker von Union und SPD erwägen, Bezieher höherer Einkommen stärker zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung heranzuziehen. Dabei sind mehrere Modelle im Gespräch - so wird beispielsweise an der Beitragsbemessungsgrenze geschraubt. Die Kassen sind jedoch skeptisch.
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vom Dienstag, 04.10.2005 19:45
DAX schließt über 5.100 Punkten
Der Deutsche Aktienindex hat seine Aufwärtsbewegung fortgesetzt und erstmals seit Mai 2002 über der Marke von 5100 Punkten geschlossen. Auch die Hoffnung auf eine baldige Einigung von SPD und Union auf eine große Koalition stützte.

MYWAY Herbstaktion: Über 4.000 Aktien-, Renten-, Immobilien- und Hedgefonds OHNE AUSGABEAUFSCHLAG. Nur vom 01. Oktober bis 31. November 2005. Updaten Sie Ihr Depot. Reorganisieren Sie mit MYWAY Ihr individuelles Portfolio. Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.
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vom Montag, 29.08.2005 16:39
CDU-Sozialministerin von der Leyen will Homo-Ehe nicht antasten
Niedersachsens Sozialministerin Ursula von der Leyen will die Ehe homosexueller Paare im Fall einer Regierungsübernahme der Union nicht antasten. «Ich sehe im Moment überhaupt keinen Handlungsbedarf, den Status quo zu verändern», sagte sie in der dpa. «Was heute Lebenswirklichkeit ist, wird nicht wieder zurückgedreht», sagte sie. Die CDU-Politikerin ist im Wahlteam von Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel für Gesundheits- und Familienpolitik zuständig und gilt als Minister- Kandidatin.
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vom Mittwoch, 10.08.2005 12:10
Achterbahnfahrt geht weiter: Krankenkassen erwägen Erhöhungen noch 2005
Einzelne Krankenkassen schließen Beitragserhöhungen für dieses Jahr nicht mehr aus. Vor allem einige große Versorgerkassen stehen nach Informationen des Handelsblattes vor dem Problem, dass sie wegen wieder steigender Ausgaben aufgelaufene Schulden nicht im gesetzlich vorgegebenen Umfang abbauen können.

MYWAY Tipp: Jetzt kostenfrei in eine günstige Kasse Wechseln. Kündigungszeit 2 Monate und danach gleich Geld sparen.
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vom Donnerstag, 28.07.2005 16:49
Karlsruhe stärkt Verbraucherschutz bei Lebensversicherungen
Lebensversicherungen zur Altersvorsorge müssen künftig transparenter gestaltet und die Kunden stärker an den Überschüssen beteiligt werden. Das hat das Bundesverfassungsgericht am Dienstag entschieden und damit den Verbraucherschutz bei Kapitallebensversicherungen deutlich gestärkt.

Nach einem Grundsatzurteil muss der Gesetzgeber sicher stellen, dass in die Berechnung der Ausschüttung am Vertragsende diejenigen Vermögenswerte der Versicherungsunternehmen "angemessen" einbezogen werden, die mit Hilfe der eingezahlten Prämien angehäuft worden sind.

Für den Erlass neuer Vorschriften setzten die Karlsruher Richter eine Frist bis Ende 2007.

MYWAY FINANZ begrüßt die Entscheidung: "Endlich besteht Hoffnung für Millionen Versicherte, dass sie stärker an den Gewinnen der Versicherungsanbieter partizipieren", sagte Geschäftsführer Oliver Pangratz in Frankfurt. Nach seinen Worten sind von dem Urteil 45 Millionen Kapitallebensversicherungen und noch einmal so viele Rentenversicherungspolicen betroffen.
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vom Donnerstag, 28.07.2005 16:41
Vertrauliche Schätzung: Rentenkasse wird zum Fass ohne Boden
Der Finanzbedarf der gesetzlichen Rentenversicherung wegen mangelnder Beitragseinnahmen ist nach Informationen des Handelsblatts nicht nur größer als noch am Mittwoch von Bundessozialministerin Ulla Schmidt (SPD) bestätigt: Der Schätzerkreis der Rentenversicherer geht sogar von einem noch höheren Zuschussbedarf aus, als es der Verband offiziell bestätigen will.

Im Oktober und November soll der drohende Liquiditätsengpass überwiegend aus der vorzeitigen Inanspruchname von Bundesmitteln, die eigentlich erst im Folgemonat fällig würden, gedeckt werden. Zudem soll im November erstmals in der Geschichte ein regelrechtes Darlehen von 425 Millionen Euro beim Bund aufgenommen werden. Der Finanzbedarf im Dezember solle durch eine um zehn Tage verspätete Überweisung der Rentner-Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung gedeckt werden.
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vom Freitag, 24.06.2005 12:57
Mietspiegel - Was Vermieter verlangen dürfen
Fast zwei Millionen Mietern flattert jedes Jahr eine Mieterhöhung ins Haus. Viele davon sind unzulässig, falsch begründet oder einfach viel zu hoch. Die Mietspiegel von 270 deutschen Städten und auf was Sie unbedingt achten sollten. Infos finden Sie hier: http://focus.msn.de/finanzen/immobilien/mietspiegel
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vom Freitag, 17.06.2005 14:40
Bundestag beschließt umstrittenes Antidiskriminierungsgesetz
Der Bundestag hat mit der Mehrheit von Rot-Grün am Freitag das umstrittene Antidiskriminierungsgesetz (ADG) beschlossen. Die Regelung sieht vor, dass im Geschäftsverkehr niemand wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung, Religion und Weltanschauung benachteiligt werden darf. Zu der Regelung, mit der mehrere EU-Richtlinien umgesetzt werden sollen, gehören eine Reihe arbeitsrechtlicher Vorschriften. Ein Inkrafttreten des Gesetzes ist aber unwahrscheinlich, da die Opposition die Regelung im Bundesrat bis zu den erwarteten Neuwahlen im September blockieren kann.
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vom Montag, 30.05.2005 14:25
Fidelity European Aggressive Fund performt mit 23,6%
Der "Fidelity Funds – European Aggressive Fund" (ISIN: LU0083291335) von Fidelity Investments steigerte von Mai 2004 bis Mai 2005 seinen Wert um 23,6%. Seit dem 1. Mai 2001 führt Fondsmanager David Baverez den europäischen Aktienfonds. In Vergleichen von Standard & Poor´s belegte der Fonds über drei Monate den dritten Platz und über sechs Monate den zweiten Platz in einer mehr als 300 Produkte umfassenden Vergleichsgruppe. Im Ein-Jahres-Zeitraum erzielte er den vierten sowie im Drei-Jahres-Zeitraum den zehnten Platz. Der Aktienfonds investiert hauptsächlich in Frankreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.

MYWAY Tipp >>> Diesen Fonds erhalten Sie bei MYWAY im Sommer 2005 ohne Ausgabeaufschlag.
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vom Montag, 30.05.2005 11:34
Angela Merkel als Kanzerkandidatin nominiert
Nun ist es offiziell: Das Duell ums Kanzleramt heißt Angela Merkel gegen Gerhard Schröder. Die Spitzengremien der Unionsparteiendem nominierten die CDU-Chefin wie erwartet auf ihrer Präsidiumssitzung. Mit der Ernennung schlägt Merkel das bislang wichtigste Kapitel ihrer politischen Karriere auf. Gleichzeitig bricht sie mit einem über Jahrzehnte geltendem Tabu.
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vom Montag, 02.05.2005 14:29
AXA und Gothaer rasseln beim Stresstest durch
Die Lebensversicherer von AXA und Gothaer, so das Handelsblatt heute, sind am so genannten Stresstest der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht gescheitert.

Bei den Stresstest gibt es drei Varianten: Bei einer wird ein Aktiencrash von 35 Prozent unterstellt, bei der zweiten ein Rückgang der Rentenkurse um zehn Prozent und bei der dritten gleichzeitig ein Aktiencrash von 20 Prozent und ein Einbruch des Rentenmarkts um fünf Prozent. Die durchgefallenen Kandidaten haben mindestens eine Test-Variante nicht bestanden.

Die Gothaer Leben riss sogar bei allen drei Stresstests die Latte, so das Handelsblatt weiter.

Problem: Der ebenfalls auf homosexuelle Privatkunden spezialisierte Kölner Finanzmakler Adelmann - besser bekannt als Pride Assekuranz - hatte diesen Versicherer besonders in den Jahren 2000 und 2001 verstärkt vermittelt.

Glück im Unglück: Die AXA versichert Schwule bei Kenntnis der Homosexualität ohnehin nicht. Dazu liegt MYWAY ein Schreiben vor.
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vom Sonntag, 01.05.2005 19:30
MYWAY mit neuer Geschäftsstelle in Südhessen
Der Erfolgsweg setzt sich fort. Mit Klaus Erwin Trapp konnte sich das MYWAY-Beraterteam erneut mit einem Branchenspezialisten einer der größten Versicherungskonzerne Deutschlands verstärken.

MYWAY Deutschland wünscht Herrn Trapp viel Erfolg beim Auf- und Ausbau seiner Geschäftsstelle in Südhessen.
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vom Donnerstag, 14.04.2005 18:41
Erste Haftpflichtversicherung für Unternehmen, um sich gegen Diskiminierungsvorwürfe abzusichern
Einem Bericht des "Handelsblattes" zufolge hat die Gerling-Konzern Allgemeine Versicherungs-AG (GKA) als erster deutscher Anbieter offiziell bestätigt, eine Haftpflichtpolice für Arbeitgeber entwickelt zu haben, die sich gegen Diskriminierungsvorwürfe absichern wollen. "Das haben wir in der Schublade", sagte Hermann Jörissen, GKA-Vorstand für die Haftpflichtsparte, der Zeitung. Aufgrund der Ängste der Arbeitgeber, nach Einführung eines bundesweiten Anti-Diskriminierungsgesetzes (ADG) massenhaft verklagt zu werden, könnte die Versicherung, die sich hauptsächlich an Industriekunden richtet, durchaus Geschäfte machen. Die anderen Industrieversicherer dürften nach Informationen des Handelsblatts ebenfalls in den Startlöchern stehen, da bisherige Betriebs-Haftpflichtbedingungen Fälle von Diskriminierung ausschließen.
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vom Montag, 11.04.2005 11:15
Steuersparfonds vor dem schnellen Aus
Mit dem sofortigen Stopp von Steuersparmodellen will Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) einen größeren Teil der geplanten Körperschaftsteuersenkung finanzieren als bisher bekannt. Die Union ist prinzipiell nicht abgeneigt, so das Handelsblatt heute.
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vom Dienstag, 15.03.2005 09:56
Handelsblatt: Erste Hürde für Homo-Ehe in Kalifornien gefallen
Das Verbot von Homo-Ehen in Kalifornien, so das Handelsblatt heute, ist von einem Richter für verfassungswidrig erklärt worden. Der Staat habe nicht das Recht, Ehen ausschließlich auf die Verbindung zwischen Mann und Frau zu beschränken, befand der Richter.
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vom Freitag, 11.03.2005 14:18
MYWAY bietet Möglichkeiten am Finanzplatz Schweiz/Lichtenstein
35% des Weltvermögens liegen in der Schweiz. Wo liegen Ihre 35%?

Zum 01.April 2005 nimmt die Transparenz bezüglich des Bankgeheimnisses in Deutschland erheblich zu.

Trotz Besteuerung von Zinserträgen seit Beginn diesen Jahres ist der Finanzplatz Schweiz/Lichtenstein eine -in vielerlei Hinsicht - interessante Alternative.

Lassen Sie sich persönlich beraten. MYWAY Geschäftsführer, Oliver J. Pangratz steht Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.
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vom Freitag, 11.03.2005 11:17
In Holland: Aids-Risiko ist versicherbar
Aids-Infizierte gelten bisher weltweit als schlichtweg nicht versicherbar. Holländische Versicherer wollen dies nun ändern und bieten Lebensversicherungs-Policen zu relativ günstigen Preise an, berichtet die Süddeutsche Zeitung in Ihrer heutigen Ausgabe.

Holländische Versicherer, so die Zeitung weiter, kämen HIV-Infizierten nun entgegen, indem sie relativ günstige Lebensversicherungen anbieten würden.

Ein Sprecher des holländischen Versicherer Verbandes bestätigte, dass Versicher wie Aegon und ING Lebensversicherungen für HIV Infizierte anbieten wollen. Es handle sich dabei um eine "Weltpremiere".

Einschränkung: Der Versicherungsbeitrag soll bei Risikolebensversicherungen zwei- bis dreimal höher sein und potenzielle Kunden sollen die Aids-Standardtherapie erfolgreich absolviert haben. Weiterhin dürfen sie sich niemals Drogen gespritzt haben.

Dies gelte auch für kapitalbildende Versicherungen, allerdings werden dort niedrigere Beiträge erwartet.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Pendant der holländischen Vereinigung, reagiert zurückhaltend auf den Vorstoß aus dem Nachbarland.

Eine Sprecherin schließt aus, dass der GDV eine ähnliche Empfehlung abgibt. "Hier geht es um die Kalkulation von Risiken, und das ist ureigenste Sache jedes einzelnen Unternehmens." Marktführer Allianz Leben teilte der Süddeutschen Zeitung mit, man verfolge "aufmerksam" die medizinischen Fortschritte.
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vom Montag, 07.03.2005 17:12
Auch Westerwelle gegen Antidiskriminierungsgesetz
Der offen schwule FDP-Chef Guido Westerwelle hat sich erneut gegen ein Antidiskriminierunggesetz gewandt, das Schwule und Lesben schützen soll. "Das Antidiskriminierungsgesetz abzulehnen ist der beste Schutz von diskriminierten Minderheiten", sagte Westerwelle der "Berliner Zeitung". "Das Gesetz ist nicht nur bürokratisch und kostet Arbeitsplätze. Es wird auch dazu führen, dass diejenigen, die eine andere Hautfarbe, Religion, Herkunft oder sexuelle Orientierung haben, gar nicht erst zu Vorstellungsgesprächen eingeladen werden." Die Mehrheit der Bürger wolle von dem "romantisierenden Gutmenschentum der Grünen nichts mehr wissen", sagte Westerwelle allgemein zum Thema Bürger- und Menschenrechte.
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vom Montag, 07.03.2005 15:47
Die neuen Beiträge zur Sozialversicherung 2005
Die neuen Beiträge zur Sozialversicherung 2005
Gesetzliche Rentenversicherung 2005
Beitragsbemessungsgrenze
- jährlich 62.400 Euro (Neue Bundesländer 52.800 Euro)
- monatlich 5.200 Euro (Neue Bundesländer 4.400 Euro)
Beitragssatz 19,5 %
Höchstbeitrag mtl. 1.014,00 EUR (Neue Bundesländer 858,00 Euro)


Arbeitslosenversicherung 2005
Beitragsbemessungsgrenze
- wie oben
Beitragssatz 6,5 %


Gesetzliche Krankenversicherung 2005
Beitragsbemessungsgrenze
- jährlich 42.300 EUR
- monatlich 3.525 EUR
Versicherungspflichtgrenze
- jährlich 46.800 EUR
- monatlich 3.900 EUR
Durchschnittbeitragssatz (je nach Kasse unterschiedlich): 14,3%

Höchstzuschuss des Arbeitgebers zum privaten Krankenversicherungsbeitrag 252,04 EUR


Soziale Pflegeversicherung 2005
Beitragsbemessungsgrenze
-wie oben
Beitragssatz 1,7 % (Zuschlag für Kinderlose 0,25%)

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vom Montag, 07.03.2005 14:41
Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Superangebot für Fondsanleger: MYWAY bietet Ihnen an ab sofort - limitiert bis zum 30.April 2005 - ca. 3500 Fonds ohne Ausgabeaufschlag an. Dieses Angebot gilt nur ohne Beratung zur für Direktinvestition.

Sind Sie interessiert an Fonds ohne Ausgabeaufschlag? Wollen Sie TOP Fonds ohne Ausgabeaufschlag erhalten? Dann mailen Sie uns: fondsohneausgabeaufschlag@myway.info
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vom Montag, 07.03.2005 11:22
Lachnummer Antidiskriminierungsgesetz?
In der rot-grünen Regierungskoalition bahnt sich ein Streit um das geplante Antidiskriminierungsgesetz an. Nachdem sich bereits mehrere SPD-Bundesminister kritisch über den Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen geäußert hatten, wachsen nun auch bei sozialdemokratischen Parlamentariern die Vorbehalte gegen Neuregelungen, die über die Vorgaben der EU hinausgehen. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Krista Sager, hingegen wies die Kritik im Interview mit dem Handelsblatt als "diffus" zurück und fordert die Kritiker auf, sich noch einmal mit den Hintergründen des Vorhabens zu beschäftigen, "statt Parolen hinterher zu laufen."
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vom Donnerstag, 03.03.2005 12:55
Deka will Fondspalette um die Hälfte reduzieren
Der neue Chef von Deka Investment, Thomas Neiße, will den angeschlagenen Fondsdienstleister der Sparkassen wieder auf Kurs bringen. Als einschneidendste Maßnahme kündigte Neiße im Gespräch mit dem Handelsblatt an, die gegenwärtig rund 200 Publikumsfonds der Deka um die Hälfte zu reduzieren. Vor allem kleine und unrentable Fonds sollen geschlossen werden. Dies werde im Zeitraum von etwa fünf Jahren passieren, sagte der 56-Jährige, der seit 100 Tagen Vorsitzender der Geschäfsführung der Deka Investment ist.
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vom Montag, 21.02.2005 12:34
DiBa: 2,5% Zinsen und ein ARAL Tankgutschein
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vom Montag, 21.02.2005 10:35
Bundesrat gegen Antidiskriminierungsgesetz
Mit der Mehrheit der unionsregierten Länder hat der Bundesrat am Freitag einen Entschließungsantrag gegen das Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet. In dem Antrag wird der Bundestag aufgefordert, sich genau an die Richtlinien der EU zu halten, beispielsweise also keinen Schutz vor Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung im Zivilrecht in das Gesetz aufzunehmen. Das rot-grüne Gesetz benötigt nicht die Zustimmung des Bundesrates. Der Entwurf sei eine Einschränkung der Vertragsfreiheit, eine Benachteiligung der Wirtschaft und führe zu einer Klagewelle, behauptet der Antrag. Die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Christel Humme, bezeichnete es als absolut unverständlich, wie sich die Länderkammer zu einem Instrument der Arbeitgeber degradieren lasse. Die Grünen sprachen von einer "reinen Stimmungsmache ohne inhaltliche Substanz". Die Initiative laufe "auf eine Ausgrenzung von Lesben, Schwulen, Behinderten und alten Menschen hinaus", kritisierte der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD). "Eine solche Differenzierung zwischen 'guten' und 'schlechten' Diskriminierungsmerkmalen ist nicht hinnehmbar", sagte LSVD-Sprecher Manfred Bruns.
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vom Dienstag, 15.02.2005 17:34
MYWAY Partner Gerling wächst außergewöhnlich stark
Die MYWAY Partnergesellschaft Gerling Lebensversicherungs-AG hat im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs von 68% im Neugeschäft gemessen an der laufenden Prämie den Marktanteil auf 3,4% gegenüber 2,8% in 2003 gesteigert. Die Anzahl der Lebensversicherungsverträge des eingelösten Neugeschäfts stieg um 82% auf 253.000. Fondsgebundene Versicherungen hatten mit einem Zuwachs von mehr als 400% (!) einen Anteil von 58% am Neugeschäftswachstum. Der Marktanteil konnte von 7% in 2003 auf 18% gesteigert werden.
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vom Dienstag, 15.02.2005 12:05
Finanzmarktexperten bleiben optimistisch
Die Hoffnung auf einen anhaltenden konjunkturellen Aufschwung in Deutschland stabilisiert sich, berichtet das Handelsblatt heute. Nach der monatlichen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ist der Index der Konjunkturerwartungen im Februar von 26,9 Punkten im Vormonat auf 35,9 Punkte gestiegen.
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vom Donnerstag, 10.02.2005 17:14
Lebensversicherer lassen Gesamtverzinsung unverändert
Die meisten deutschen Versicherer haben die Überschussbeteiligung für dieses Jahr nicht weiter gesenkt. Der Durchschnitt aller Versicherer liegt, bezogen auf die Gesamtverzinsung (inkl. Garantiezins), bei etwa 4,35%. Damit scheint der Abwärtstrend gestoppt. 1999 lag die durchschnittliche Gesamtverzinsung (ohne Schlussverzinsung) noch bei 7,25%(!).
Es folgten drei Jahre mit hohen Verlusten an den Aktienmärkten, durch die einige Lebensversicherer in eine existenzbedrohliche Krise gerieten.

Hier eine Auswahl einiger Gesellschaften (Gayfreundlichkeit als Kriterium wurde nicht berücksichtigt)

Allianz 4,5%
Axa 3,5%
Cosmos Direkt 4,5%
Debeka 5,1%
Gothaer 4%
Hamburg Mannheimer 4,2%
Hannoversche Leben 4%
Karstadt Quelle 4,1%
Nürnberger 4,25%
Provinzial Nord 4%
R+V 4,5%
VHV 4,3%
Victoria 3,4%
Volkswohl Bund 5%
Württembergische 4,25%
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vom Dienstag, 25.01.2005 19:20
Neues Ergänzungsgesetz zur Steuerrechtsregelung geplant
Die Regierungskoalition hat heute angekündigt, einen Neuanlauf für ein Ergänzungsgesetz zur Lebenspartnerschaft zu starten. Eine entsprechende Vorlage, die vor allem Nachteile im Steuerrecht ausgleichen soll, war in der letzten Legislaturperiode am Bundesrat gescheitert. Erklärtes Ziel sei es, noch im ersten Halbjahr einen Gesetzentwurf auf den Weg zu bringen, hieß es gegenüber den Agenturen aus Koalitionskreisen. Derzeit fänden Vorarbeiten statt, ein Entwurf sei noch nicht beschlossen. Der Entwurf soll unter anderem die Einführung eines Realsplittings, einen verdoppelten Freibetrag bei der Einkommenssteuer, eine Gleichstellung bei der Erbschaftssteuer und eine bundesweite Festsetzung des Standesamtes als Eintragungsbehörde vorsehen.
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vom Dienstag, 04.01.2005 16:37
Ab 2005: Mehr Rechte für homosexuelle Paare
Ab Januar können homosexuelle Paare, die in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft leben, das leibliche Kind des Partners adoptieren. Der andere leibliche Elternteil muss der Stiefkindadoption zustimmen. Seine Rechte werden nicht beeinträchtigt.

Ach für das Vermögen der Lebenspartner gelten dann dieselben Regeln wie für ein Ehepaar. Lebenspartner lewben, wenn sie nichts anderes vereinbaren, in einer Zugewinngemeinschaft. Das Vermögen aus der Zeit vor der Partnerschaft bleibt demnach unberücksichtigt. Bei einem Ende der Partnerschaft wird nur der gemeinsame Zugewinn ausgeglichen.

Bei Tod eines Partners zahlt die gesetzliche Rentenversicherung nun die Witwenrente.
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vom Dienstag, 04.01.2005 16:16
Ungleichbehandlung bei Versicherungen weiterhin gestattet
Privaten Versicherungen sind Ungleichbehandlungen von homo- und heterosexuellen Versicherungsinteressenten weiterhin gestattet, wenn sie sich dabei auf eine Risikobewertung stützen können (!). Diese Bewertung darf jedoch - laut Gesetz gegen Diskriminierung - nur auf "relevanten und genauen versicherungsmathematischen und statistischen Daten" beruhen.

Hierzu Oliver J. Pangratz, Geschäftsführer der MYWAY FINANZ, Frankfurt: "Wir sehen bezüglich der Problematik des offenen schwulen Versicherungsabschlusses in den Bereichen Lebens-, Kranken- und Berufsunfähigkeitsversicherung leider keine veränderte Einstellung bei den meisten Versicherungsgesellschaften. Viele Gesellschaften werden unter dem Deckmantel einer vermeindlichen "AIDS-Gefahr" auch weiterhin mit ungerechtfertigt vereinbarten Risikozuschlägen oder Ablehnungen arbeiten. "Der häufig verlangte", so Pangratz weiter, "in 90% aller Fälle nicht notwendige, HIV-Test ist eine unfaire und diskriminierende Eingangshürde für den Versicherungsabschluss."
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vom Dienstag, 04.01.2005 14:47
Ab 2005: Höhere Pflegeversicherungsbeiträge für Kinderlose
Gesetzlich Krankenversicherte ohne Kinder müssen ab 1. Januar 2005 einen um 0,25 Prozentpunkte erhöhten Beitrag für die Pflegeversicherung zahlen. Der Arbeitgeber beteiligt sich an diesem Zuschlag nicht. Ein kinderloser Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro zahlt dann 22 Euro statt bisher 17 Euro im Monat.

Wer mindestens ein Kind hat, zahlt wie bisher einen Beitrag von 1,7% des Bruttoentgelts, auch wenn das Kind schon längst erwachsen ist.

Versicherte, die vor dem 1. Januar 1940 geboren sind, und solche, die das 23.Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen den Kinderlosen-Zuschlag nicht bezahlen.
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vom Montag, 03.01.2005 14:13
Fidelity European Growth Fund schafft 14%
Der Musterschüler der weltgrößten Fondsgesellschaft Fidelity Investment, der European Growth Fund, erreichte im Jahr 2004 eine Wertsteigerung von 14%. Damit liegt er im Trend seiner Performance der letzten 14 Jahre. Ein Sparplan mit monatlich 100 Euro erreichte vom 01.10.1990 bis 02.08.2004 eine Rendite von 14,1% und ein Kapital von 47.500 Euro. MYWAY gratuliert allen Kunden, die bereits in diesen Fonds investiert sind.
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vom Montag, 03.01.2005 14:07
Vielen Dank an 25.000 Interessenten
MYWAY dankt 25.000 Besuchern der Homepage www.myway.info im Jahr 2004.
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vom Montag, 29.11.2004 17:34
DAX klettert auf Zwei-Jahres-Hoch
Offensichtlich haben Investoren Angst, so das Handelsblatt heute, eine Jahresendrally zu verpassen und decken sich deshalb mit Aktien ein. Händler warnen aber vor einer Überbewertung der Kursgewinne.
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vom Montag, 22.11.2004 18:26
Enterben ist nicht so einfach
Wer seinen Sohn oder seine Tochter enterben will, kann dies nur mit Abstrichen tun. Denn Kinder haben Anspruch auf einen Pflichtteil. Pflichtteilsberechtigt sind neben den ehelichen Kindern auch der Ehegatte sowie die Eltern und Enkelkinder des Erblassers, wenn die Kinder nicht mehr leben. Auch die gleichgeschlechtlichen Partner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind pflichtteilsberechtigt.
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vom Mittwoch, 03.11.2004 12:35
"Homo-Ehe" bei Abstimmung im Rahmen der US-Wahl durchgefallen
Die Befürworter gleichgeschlechtlicher Ehen haben bei den Wahlen in den USA eine bittere Niederlage erlitten. In zehn Bundesstaaten stimmten die Wähler nach ersten Hochrechnungen für ein Verbot der so genannten Homo-Ehe.
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vom Montag, 01.11.2004 17:11
MYWAY mit neuem Fluguntauglichkeits-Konzept
Ab sofort bietet ein zweiter deutscher Versicherer (neben der Gother Versicherung über den Lufthansaversicherungsservice Albatros) eine Fluguntauglichkeitsversicherung an. Fordern Sie ein Angebot über die MYWAY Kontaktseite an.

ACHTUNG. Häufig empfehlen Vertreter eine reine Berufunfähigkeitsversicherung als Fluguntauglichkeitsversicherung. Prüfen Sie das Angebot genau - oder kommen Sie gleich zu uns.
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vom Montag, 01.11.2004 11:17
Neuregelungen im Lebenspartnerschaftsgesetz
Die Neuregelungen, die allerdings noch vom Bundesrat bestätigt werden müssen:

1. Künftig werden Lebenspartner - wie Ehegatten - im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben, wenn sie nichts anderes vereinbaren.

2. Das Unterhaltsrecht wird dem der Ehepaare angepasst. Die Unterhaltspflichten der Lebenspartner gelten auch nach der Trennung.

3. Zudem wird das Verlöbnis eingeführt. Gleichgeschlechtliche Paare können sich wie heterosexuelle Paare verloben. Sie erhalten dadurch zivilrechtliche Schadenersatzansprüche bei Auflösung der Verlobung und ein Zeugnisverweigerungsrecht nach der Verfahrens- und Strafvollzugsordnung.

4. Stiefkindadoption: Bringt ein Lebenspartner ein leibliches Kind mit in die Partnerschaft oder bekommt sie in der Beziehung ein Kind, kann der Lebensgefährte dieses Kind adoptieren. Hierbei gelten die normalen Adoptionsregeln wie die Zustimmung des anderen leiblichen Elternteils. Die zuständigen staatlichen Stellen müssen darüber hinaus in jedem Einzelfall prüfen, ob die Stiefkindadoption dem Kindeswohl entspricht.

5. Die Versorgung der Hinterbliebenen, wie sie gegenwärtig in der Rentenversicherung gilt, wird auf eingetragene Lebenspartnerschaften übertragen.
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vom Mittwoch, 27.10.2004 17:57
Schweizer Nummernkonto adé
Das Schweizer Nummernkonto ist abgeschafft, anonyme Überweisungen aus der Schweiz sind nicht mehr möglich. Wer Geld unauffällig nach Deutschland zurück bringen will, kann es jetzt nur noch im Gepäck versuchen. Aber Vorsicht: An der Grenze wartet der Zoll. Und der ist gnadenlos.

Detaillierte Infos erhalten Sie gerne im persönlichen Gespräch mit Ihrem Berater.
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vom Freitag, 22.10.2004 14:51
Rot-Grün kippt Eigenheimzulage. Zustimmungspflichtig im Bundesrat.
Das ist ganz bitter für künftige Häuslebauer: Der Bundestag hat mit den Stimmen der rot-grünen Koalition die Abschaffung der Eigenheimzulage zugunsten von mehr Bildungsinvestitionen beschlossen. Den Gesetzesplänen muß aber noch der von der Union dominierte Bundesrat zustimmen.
Union und FDP lehnen eine Abschaffung der größten Einzelsubvention des Bundes vom kommenden Jahr an ab. Voraussichtlich wird in einem Vermittlungsverfahren zwischen Länderkammer und Bundestag nun ein Kompromiss ausgelotet. Im Bundesrat stehen die Pläne Ende November auf der Tagesordnung.
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vom Donnerstag, 21.10.2004 19:22
Österreich wegen Diskriminierung von Homosexuellen verurteilt
Straßburg (AFP) - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Österreich wegen strafrechtlicher Diskriminierung von Homosexuellen verurteilt. Einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung der Straßburger Richter zufolge verstieß die Alpenrepublik mit dem inzwischen gestrichenen Paragrafen 209 ihres Strafgesetzbuches (StGB) gegen die Europäische Menschenrechtskonvention. Der beanstandete Paragraf stellte sexuelle Beziehungen zwischen erwachsenen und jugendlichen Schwulen unter Strafe; heterosexuelle und lesbische Beziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen blieben dagegen straffrei.
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vom Mittwoch, 13.10.2004 11:28
Fussball: Borussia Dortmund mit erstem schwul-lesbischem Fanclub
Auch wenn sie sich auf dem Rasen drücken, knuffen und zärtlich umarmen - die Homosexualität im deutschen Fußball ist nach wie vor ein Tabu. In Zeiten, wo sich Oberbürgermeister deutscher Großstädte zur gleichgeschlechtlichen Liebe bekennen, präsentieren sich die Kicker scheinbar als letzter Hort der "aufrechten Männlichkeit". Zumindest die Fans sind da offenbar schon einen Schritt weiter - so wie die Rainbow-Borussen aus Dortmund, der erste schwul-lesbische BVB-Fanclub.
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vom Dienstag, 12.10.2004 15:43
Völklinger Kreis: Max-Spohr-Preis für Deutsche Bahn
Der Max-Spohr-Managementpreis des Völklinger Kreises geht in diesem Jahr an die Deutsche Bahn. Mit dem Preis würdigt der Verband schwuler Manager das Eintreten für Vielfalt innerhalb der Mitarbeiterschaft. Die Deutsche Bahn erhalte den Preis, weil sich das Unternehmen in "herausragender Weise für die Diversity-Entwicklung in der Jugendarbeit engagiere und junge Menschen dazu ermutige, als Mitarbeiter der Deutschen Bahn selbstbewusst 'anders' zu sein", sagte der Jury-Vorsitzende Klaus Weinrich. Der Preis wird am Donnerstag in den Räumen der Deutschen Bank in Berlin unter Schirmherrschaft der ehemaligen Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin verliehen.

MYWAY gratuliert zu dieser Entscheidung. Mit dieser Preisverleihung wird ein deutsches Großunternehmen gewürdigt, dass Mitarbeiterintegration und -identifikation lebt und fördert.
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vom Freitag, 08.10.2004 20:45
DAX Ausblick: Steigende Kurse erwartet
Schlechte US-Arbeitsmarktdaten und neue Rekordstände beim Ölpreis belasten die Börsen. Dennoch erwarten Analysten in der kommenden Woche steigende Kurse. Aktienstrategen empfehlen, jetzt neue Depot-Positionen aufzubauen. Wichtiger als Konjunkturdaten sind in der kommenden Woche zahlreiche Quartalsberichte.
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vom Freitag, 08.10.2004 20:01
BILD: Riesen-Chaos bei der Riester-Rente
Die Riester-Rente kommt wieder ins Gerede. Millionen Versicherte haben ihre Förderzulagen für 2002 noch nicht beantragt! Weil es zu komplizert ist, weil sie nicht durchblicken.
Stefan Braatz von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte: "Manche sind der Meinung, die Förderung bereits mit ihrer Steuererklärung beantragt zu haben."

Ein schlimmes Missverständnis. Den Riester-Kunden bleibt nur noch Zeit bis zum Jahresende. Sonderausgabenabzug und Zulage müssen jährlich separat beantragt werden! Sonst zahlt der Staat keinen Cent Zulage.

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vom Montag, 04.10.2004 17:18
Kein Familienzuschlag für Beamte
In einer Homo-Ehe lebende Beamte haben keinen Anspruch auf Familienzuschlag. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Verwaltungsgerichtes Koblenz hervor. Die Richter urteilten, dass eine entsprechende Regelung im Beamtenrecht festgeschrieben sein müsste und auch aus EU-Richtlinien kein Anspruch abgeleitet werden könne.
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vom Montag, 04.10.2004 17:15
Regelungen zur steuerfreien Lebensversicherung
Zum Thema Steuerfreiheit bei Lebensversicherungen sollte berücksichtigt werden, das man bis zum 31.12.2004 nicht nur den Vertrag nach geltendem Recht abgeschlossen haben muß, sondern auch dass der Versicherungsschein vor dem 1.1.2005 ausgefertigt sein muss und der erste Beitrag gezahlt sein muss.
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vom Montag, 04.10.2004 15:35
BGH stärkt die Rechte der Versicherten
Versicherungen tragen vor Gericht die Beweislast dafür, dass ein Versicherter ihnen wichtige Umstände wie Vorerkrankungen arglistig verschwiegen haben soll. Das hat der Bundesgerichtshof jetzt im Falle einer Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden.
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vom Freitag, 01.10.2004 18:34
Pflegeversicherung für Kinderlose künftig teurer
Kinderlose müssen vom 1. Januar an einen um 0,25 Prozentpunkte höheren Beitrag zur Pflegeversicherung zahlen. Bis zur Bemessungsgrenze von 3487,50 Euro werden damit monatlich 1,1 Prozent des Bruttoeinkommens fällig. Die Arbeitgeber bezahlen weiterhin 0,85 Prozent.

Der Bundestag beschloss am Freitag die umstrittene Neuregelung mit Koalitionsmehrheit. Sie ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig. Die Opposition äußerte erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Gesetzes. Das so genannte Kinderberücksichtigungsgesetz setzt eine Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts um, Eltern bei den Beiträgen zur Pflegeversicherung besser zu stellen.
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vom Freitag, 01.10.2004 10:52
Neue Zahnersatzregelung verabschiedet
Der Bundestag hat das umstrittene Gesetz zum Zahnersatz mit Koalitionsmehrheit verabschiedet. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen Zahnersatzpauschale sollen Versicherte vom 1. Juli 2005 an 0,9 Prozentpunkte Sonderbeitrag für Zahnersatz und den Arbeitgeberanteil am Krankengeld zahlen. Die Arbeitnehmer müssen dadurch netto 0,45 %punkte mehr zahlen als vorher.
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vom Dienstag, 28.09.2004 14:52
MYWAY Partner Volkswohl Bund ist beste deutsche Lebensversicherung
Der Volkswohl-Bund aus Dortmund ist der beste deutsche Lebensversicherer, so eine exklusive Analyse der Ratingagentur Fitch.

Die Lebensversicherungs-Töchter der Branchenriesen WWK, Axa, Allianz und Hamburg-Mannheimer müssen sich bei dem Ranking mit den Folgeplätzen begnügen. Die Analyse der 60 wichtigsten deutschen Lebensversicherer stammt von der Ratingagentur Fitch – exklusiv für FOCUS-MONEY erstellt. Fitch untersuchte dabei zunächst die Finanzstärke der Versicherer anhand der Kriterien Kapitalausstattung, Ertrag, Marktstellung und Transparenz. „Entscheidend ist die Frage, ob ein Versicherungsunternehmen langfristig seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kann", erläuterte Fitch-Analyst Christian Kühner. Als finanzstärkste deutsche Lebensversicherer glänzen in dem Ranking Axa, Hamburg-Mannheimer, Victoria, Volkswohl-Bund sowie die Allianz. Die ersten drei genannten Unternehmen profitieren dabei von Garantien der Mutterkonzerne Axa (Paris) sowie Ergo.

Im zweiten Schritt nahm das Londoner Analysehaus die Produkte der Anbieter unter die Lupe und überprüfte Gewinnbeteiligung, Ausschüttungsquote, Kosten sowie die Häufigkeit von Beschwerden. Die besten Kundenperformance zeigte die Debeka vor Europa, Continentale, Provinzial Rheinland und Ideal.

In die Gesamtbewertung ging die Finanzstärke mit 65 Prozent gewichtet ein und die Kundenperformance mit 35 Prozent. Insgesamt, so das Fazit der Experten, laboriert die Lebensversicherungsbranche weiter an den Folgen der Kapitalmarktkrise der vergangenen Jahre. „Das hat Substanz gekostet. Daher haben noch nicht alle die Krise überwunden", erläuterte Fitch-Analyst Marco Metzler in FOCUS-MONEY. „Mittel- bis langfristig müssen sich die Kunden vieler Versicherer mit Renditen um den Garantiezins zufrieden geben„, ergänzte Fitch-Analyst Christian Kühner.
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vom Donnerstag, 09.09.2004 12:48
Handelsblatt: Internationale Fonds setzen auf Europa
Europäische Aktien werden bald einen Vorsprung vor den US-Börsen haben. Davon sind Aktienmanager der weltgrößten Fondsgesellschaften überzeugt. Bislang ist ihre Strategie aber noch nicht aufgegangen.

MYWAY Tipp: Investieren Sie in Europa. Die Nummer 1: FIDELITY European Growth Fund. Bis Ende September 2004 mit 50% Discount auf den Ausgabeaufschlag.
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vom Donnerstag, 26.08.2004 12:45
Gesundheitsministerin Schmidt fordert höhere Zinssteuer
Rot-Grün stellt die Weichen für die Bürgerversicherung: Bundessozialministerin Schmidt möchte dafür die Besteuerung von Kapitalerträgen erhöhen. Und Beamte sollen zukünftig wählen können, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern.
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vom Dienstag, 17.08.2004 14:12
SPD will freie Krankenkassenwahl für alle (?!)
Die SPD will, dass alle Deutschen in Zukunft selber entscheiden dürfen, ob sie sich bei einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenkasse versichern. Das berichtet die "Berliner Zeitung".
Bislang sind Beschäftigte unterhalb einer bestimmten Einkommensgrenze zwangsweise Mitglied in einer gesetzlichen Krankenversicherung. Die SPD-Spitze will über die freie Kassenwahl einen Wettbewerb zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen herstellen. Die SPD-Arbeitsgruppe zur Bürgerversicherung soll ihr Konzept bis Ende nächster Woche fertig stellen.
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vom Dienstag, 17.08.2004 12:39
Geldvermögen: 40.300 Euro je Haushalt
Die Bayern und die Baden-Württemberger verfügen über die größten Geldvermögen. Nach Berechnungen des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) erreichte es im vergangenen Jahr 53.600 bzw 53.500 je Haushalt. Damit liegen diese beiden Länder deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 40.300 Euro je Haushalt. Das geringste Geldvermögen errechnetetn die Experten für Mecklenburg-Vorpommern. Rein rechnerisch beträgt es 18.500 Euro je Haushalt. Hinter diesen Durchschnittswerten verbergen sich allerdings große Spannen. Während einige über Geldvermögen in Millionenhöhe verfügen, freuen sich andere schon über einige Euro auf dem Sparkonto.
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vom Donnerstag, 12.08.2004 15:19
MYWAY rät: Vorsicht bei vorschneller Kündigung der Lebensversicherung
Harz IV: Vielfach stellen Kunden unseren Beratern Fragen, wie sie mit Ihrer Lebensversicherung umgehen sollen, um in den "Genuß" der Arbeitslosengeld 2-Ansprüche zu kommen. Beispiel: Ich habe eine Lebensversicherung mit einem derzeitigen Wert von 28 000 Euro, die mir mit 60 Jahren ausgezahlt wird. Muss ich die jetzt vorzeitig kündigen?

Dazu eine Stellungnahme der Bundesagentur für Arbeit: Die Lebensversicherung zählt zum Vermögen, der Freibetrag liegt bei 200 Euro pro Lebensjahr. Das wären in diesem Fall 9.800 Euro. Allerdings raten wir, erst einmal abzuwarten. Die Versicherung vorsichtshalber noch nicht kündigen – vielleicht erhöht der Gesetzgeber die Freibeträge für die Altersvorsorge noch.
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vom Dienstag, 10.08.2004 12:50
Keine Hinterbliebenenrente für "Verpartnerte"
Eingetragene Lebenspartner haben keinen Anspruch auf Hinterbliebenenrente. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) hervor. Danach ist die Rente für den Ehepartner nicht auf gleichgeschlechtliche Lebenspartner übertragbar.

Das Hinterbliebenenrecht könne nicht auf eingetragene Lebenspartnerschaften angewandt werden, entschieden die Kasseler Richter. Denn nach dem Gesetz sei die "Rente wegen Todes" klar auf Ehegatten, Waisen und Halbwaisen beschränkt. Eine Lebenspartnerschaft richte sich "an Personen, die miteinander keine Ehe eingehen können". Daher könne ein Lebenspartner kein Ehepartner sein, für eine entsprechende Anwendung lasse das Gesetz keinen Raum, begründeten die Kasseler Richter ihre Entscheidung. (AZ: B 4 R A 29/03 R).

Geklagt hatte ein heute 63-jähriger Mann, der im August 2001 eine Lebenspartnerschaft mit seinem 49 Jahre alten Freund hatte eintragen lassen. Er hatte von der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) die Zusage verlangt, dass im Falle seines Todes sein Partner eine Hinterbliebenenrente erhalten werde. Denn schließlich bestehe auch in einer Lebenspartnerschaft eine eheähnliche gesetzliche Pflicht zur gegenseitigen Fürsorge und Unterstützung. Als die BfA ablehnte, zog der Mann vor Gericht - und blieb in allen Instanzen ohne Erfolg.
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vom Freitag, 06.08.2004 13:21
Hauskauf ohne Trauschein erfordert besonderen Regelungsbedarf
Den Traum von den eigenen vier Wänden hegt auch eine große Anzahl der etwa 1,5 Millionen Paare, die in Deutschland ohne Trauschein zusammen leben. Viele von ihnen erwerben gemeinsam eine Immobilie. Doch gesetzliche Regelungen, wie sie für die bürgerliche Ehe oder die eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft existieren, sucht man für Ehen ohne Trauschein vergebens.

In guten Zeiten ist dies kein Problem. In schlechten Zeiten - bei einem Scheitern der Beziehung - gibt es oftmals ein böses Erwachen und herbe finanzielle Verluste. Daher sollten bereits beim Kauf die Rechts- und Vermögensverhältnisse im Zusammenhang mit der Immobilie geregelt werden.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Pressebereich: Pressemitteilung 08/2004
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vom Mittwoch, 04.08.2004 14:22
Fragen zu Harz IV?
Bitte klicken Sie auf den Button FAQ auf der Kopfnavigationsleiste. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Vermögen vor den Auswirkungen von Harz 4 retten können.
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vom Mittwoch, 28.07.2004 16:19
Versicherungen werden weiterhin meist über Vertreter abgeschlossen
(dpa)
Versicherungen werden in Deutschland noch immer hauptsächlich über Vertreter abgeschlossen. Zwei Drittel aller Versicherten haben einen festen Vertreter für alle ihre Policen, teilt das Marktforschungsinstitut TNS infratest in München mit.

Für seinen zwei Mal im Jahr erhobenen «Online Finanzmonitor» hatte das Institut insgesamt 4000 Menschen in Online-Interviews befragt. 25 Prozent der Deutschen trauen sich aber auch zu, Versicherungen ohne Vertreter-Hilfe abzuschließen - zum Beispiel über das Internet.

2,5 Millionen Bundesbürger haben so bereits mindestens eine Versicherung abgeschlossen. Knapp vier Millionen haben mindestens einmal ein konkretes Versicherungsangebot online angefordert, mehr als sechs Millionen allgemeines Informationsmaterial.
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vom Donnerstag, 22.07.2004 15:58
Bild "outet" Westerwelle
Dank "Bild" spricht ganz Deutschland über das neue Traumpaar: FDP-Chef Guido Westerwelle und sein Lebensgefährte Michael Mronz, den er beim 50. Geburtstag von Angela Merkel diese Woche erstmals der Öffentlichkeit als seinen Begleiter präsentierte.

Kennen gelernt, so erzählen es Berliner FDP-Kreise, haben sich beide im August 2003 auf einem Unternehmertag in Köln.
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vom Dienstag, 20.07.2004 16:37
Studie zur Altersvorsorge mit Fonds-Policen
Laut einer gemeinsamen Umfrage der Gesellschaft für Investmentprodukte (GIP International S.A.) und des Anlegermagazins Börse Online spielen fondsgebundene und klassische Versicherungen nach
wie vor die Hauptrolle bei der privaten Altersvorsorge. Der künftigen steuerlichen Benachteiligung werden die Gesellschaften aber mit neuen Produkten begegnen, so Edgar Bauschert, Vorstandsvorsitzender der GIP.

40% der Deutschen, die fürs Alter vorsorgen, besitzen eine Fondspolice, so das Ergebnis der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa unter 537 Personen im Alter zwischen 18 und 55.

64% der Deutschen gehen mittlerweile davon aus, dass die gesetzliche Rente nicht für ihre Altersvorsorge ausreicht und sorgen privat vor.

27% nutzen eine fondsgebundene Lebensversicherung und 11% eine fondsgebundene
Rentenversicherung als Vorsorge. Mehr als die Hälfte der Anleger, die eine fondsgebundene Versicherung bevorzugen, möchten die Auswahl der
Fonds in ihrem Depot selbst bestimmen, 42% verlassen sich auf die Kenntnisse der Experten. Die Fondspolice steht mit 38% an dritter Stelle
der Beliebtheitsskala hinter dem Sparbuch mit 40% und der klassischen Lebensversicherung und dem Eigenheim mit jeweils 39%.

32% besitzen eine private Rentenversicherung und 26% sorgen per Investmentfonds vor. Die Sicherheit der Anlageform hat für 58% der Befragten oberste Priorität, gefolgt von Flexibilität und Rendite.
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vom Donnerstag, 15.07.2004 16:05
Steuerzahler Gedenktag
Heute ist Steuerzahler-Gedenktag, meldet der Bund der Steuerzahler auf seiner Homepage. Bis zum heutigen Tag haben die Steuerzahler - rein rechnerisch - für die Staatskasse gearbeitet.
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vom Dienstag, 06.07.2004 18:40
Rente könnte knapp werden
Wegen unerwartet niedriger Einnahmen in den ersten fünf Monaten, so die dpa heute, hält die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) 2004 Liquiditätsprobleme für möglich.

Schon ein geringes Unterschreiten der von der Bundesregierung unterstellten Lohnentwicklung könnte vorgezogene Zuschüsse oder zinslose Darlehen des Bundes erforderlich machen, um die Renten auszahlen zu können, sagte der BfA-Vorstandsvorsitzende Christian Zahn in Wiesbaden. Die Schwankungsreserve von 0,2 Monatsausgaben werde aber eingehalten. Es sei gerechtfertigt, den Beitragssatz 2005 bei 19,5 Prozent zu belassen, sagte Zahn. Raum für eine Senkung sah er bis 2008 nicht.
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vom Freitag, 11.06.2004 12:38
Bundesrat stimmt Alterseinkünftegesetz zu
Der unionsgeführte Bundesrat hat am Freitag in Berlin dem umstrittenen Alterseinkünftegesetz zugestimmt. Die nachgelagerte Besteuerung von Alterseinkünften kann nun wie geplant ab 2005 beginnen.
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vom Mittwoch, 09.06.2004 18:20
Besteuerung von Lebensversicherungen ab 2005
Der Weg für das Alterseinkünftegesetz ist frei: Die Besteuerung der Alterseinkünfte kann wie geplant vom kommenden Jahr an neu geregelt werden. Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigte sich am Mittwochabend in Berlin mehrheitlich auf einen Kompromiss zur künftigen steuerlichen Behandlung von Lebensversicherungen mit einmaliger Auszahlung.

Lebensversicherungen werden künftig besteuert.

Der Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses sieht vor, dass das Steuerprivileg von Lebensversicherungen bei Neuverträgen von 2005 an wie geplant entfällt. Die Erträge sollen zur Hälfte besteuert werden, wenn die Lebensversicherung mit einer Mindestlaufzeit von zwölf Jahren nach Vollendung des 60. Lebensjahres ausgezahlt wird. Damit gilt dann eine ähnliche Regelung wie bei der Steuer auf Kapitaleinkünfte (Halbeinkünfteverfahren).

Bisher sind Erträge einer Lebensversicherung nach einer Laufzeit von zwölf Jahren steuerfrei. Rot-Grün wollte diese Steuerbefreiung abschaffen und nur die Steuerlast durch eine Verteilung auf mehrere Jahre lindern. Die Union stoppte das Gesetz in dem von ihr dominierten Bundesrat. Sie sah in den Plänen eine erhebliche Benachteiligung der Kapitallebensversicherung im Vergleich zu anderen Vorsorgeformen.

Der Kompromiss folgt nun einer gewissen Logik: So stammen die Erträge bei Lebensversicherungen
im Wesentlichen aus Zinsen (komplett zu versteuern), aus Dividenden (hälftige Besteuerung) und aus Kursgewinnen (nach einem Jahr steuerfrei). Die 50-prozentige Versteuerung liegt damit in der Mitte.

Aber ACHTUNG: Die Neuregelung soll nur für Abschlüsse ab 2005 gelten. Altverträge werden
also nicht betroffen sein. Auch Verträge, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sind nicht betroffen.

Das Gesetz tritt in Kraft, wenn der Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses
auch von Bundestag und Bundesrat noch abschließend gebilligt wird.

Deswegen lautet die Empfehlung für eine steueroptimierte Ergänzung der Altersversorgung:
Handeln Sie jetzt!
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vom Freitag, 04.06.2004 13:40
Private Krankenversicherer brechen Tabus
Die privaten Krankenversicherer (PKV) melden sich in der Diskussion über eine Reform des Gesundheitssystems zurück und brechen mit Jahrzehnte geltenden Tabus, berichtet das Handelsblatt heute. Sie wollen künftig einen Basistarif anbieten, bei dem sie auf die sonst übliche Gesundheitsprüfung verzichten.
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vom Freitag, 04.06.2004 13:35
FDP will echte Gleichstellung der Homo-Ehe in NRW erreichen
Die FDP-Fraktion drängt die rot-grüne Landesregierung gemeinsam mit Schwulen- und Lesbenverbänden zu einer echten Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften in Nordrhein-Westfalen. Drei Jahre nach Inkrafttreten der so genannten Homo-Ehe müssten alle Landesgesetze durchforstet und bestehende Diskriminierungen beseitigt werden, forderte der FDP-Politiker Daniel Sodenkamp am Mittwoch in Düsseldorf.
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vom Montag, 17.05.2004 18:40
Massachusetts schreibt Geschichte
Im US-Bundesstaat Massachusetts können von heute an erstmals schwule und lesbische Paare ganz legal heiraten. Im Rathaus der liberalen Universitätsstadt Cambridge wurden bereits vor Mitternacht die ersten Heiratsanträge an Hunderte von wartenden Paaren ausgegeben.
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vom Dienstag, 11.05.2004 20:35
Auch das noch: Verbraucherzentrale pleite
Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern hat am Dienstag beim Amtsgericht Rostock Insolvenz angemeldet. Spätestens am 1. August gebe es definitiv keine Verbraucherberatung im Land mehr, sagte ein Sprecher der Zentrale in Rostock. Die Einrichtung hoffe aber auf einen «konstruktiven Neuanfang» im kommenden Jahr. Auch das Wirtschaftsministerium in Schwerin will weiter eine Verbraucherberatung im Land unterstützen...
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vom Donnerstag, 06.05.2004 16:25
Anspruch auf Witwenrente auch für gleichgeschlechtliche Ehen
Die Begriffe Witwe und Witwer gelten nicht mehr ausschließlich für Hinterbliebene aus heterosexuellen Ehen, sondern auch für solche aus eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften. Darauf weisen die ARAG Versicherungen unter Berufung auf ein aktuelles Urteil des Sozialgerichts Düsseldorf hin. Danach haben homosexuelle Witwen und Witwer das gleiche Anrecht auf Witwenrente wie hinterbliebene Partner aus traditionellen Ehen.

Die Sozialrichter folgten den Angaben zufolge damit der Klage auf Witwenrente eines homosexuellen Hinterbliebenen, dessen Partner nur wenige Wochen nach der behördlichen Eintragung der Ehe gemäß dem Lebenspartnerschaftsgesetz gestorben war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
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vom Dienstag, 04.05.2004 18:30
Gericht stellt Lebenspartnerschaft und Ehe bei Ortszuschlag gleich
Öffentliche Arbeitgeber müssen Homosexuellen in eingetragenen Lebenspartnerschaften die gleichen Ortszuschläge zahlen wie Verheirateten. Das entschied das Bundesarbeitsgericht in Erfurt in einem Grundsatzurteil. Die obersten Arbeitsrichter sahen bei der Vergütung im öffentlichen Dienst keinen Unterschied zwischen homosexueller Lebenspartnerschaft und Ehe. Der Sechste Senat sprach von einer Tariflücke, die geschlossen werden müsse. Damit hatte die Revision eines Krankenpflegers aus Nordrhein-Westfalen Erfolg.
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vom Donnerstag, 22.04.2004 10:30
Rechte der Geldanleger werden verstärkt
Das Bundeskabinett beschloss nach Angaben von Finanz- und Justizministerium am Mittwoch in Berlin insgesamt vier Gesetzesentwürfe. Das Gesetz zur Verbesserung des Anlegerschutz solle für die Anleger mehr Klarheit über Informationen aus dem Kapitalmarkt bringen und sie besser vor unzulässigen Marktpraktiken schützen. Mit der Novelle des Gesetzes zur Versicherungsaufsicht werde die Regierung die Auflagen für Kranken- und Lebensversicherer verschärfen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche stärken.
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vom Dienstag, 20.04.2004 17:00
Neue Chancen für Anleger im Reich der Mitte
Kein Markt steht derzeit so stark im Fokus der Anleger wie China bzw. Asien im Allgemeinen. Es erscheint schon fast grob fahrlässig, wenn man die Anlagechancen im Reich der Mitte links liegen ließe, schreibt das Handelsblatt heute. Ihr MYWAY Berater informiert Sie gerne über Ihre individuelle Fondsanlage.
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vom Donnerstag, 15.04.2004 18:30
Zahnzusatzversicherungen von der Kasse
Die Gesundheitsreform macht's möglich: Seit Jahresbeginn dürfen gesetzliche und private Krankenkassen kooperieren.

Zahnersatz kann für Kassenpatienten zu einer kostspieligen Angelegenheit werden. Die Krankenkasse übernimmt nur einen Anteil von 50 bis maximal 65%, wenn der Patient mit seinem Bonusheft über einen Zeitraum von 10 Jahren alle empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen nachweisen kann. Für die restlichen 35 bis 50% muss der Patient selbst aufkommen.

Jetzt bieten die Kassen private Zahnzusatzversicherungen an. Kooperationspartner sind laut der Zeitschift Öko-test(04/2004):

AOK und DKV (MYWAY Partner)
Barmer und HUK Coburg
BKK und Barmenia
GEK und SDK
IKK und Signal Iduna (MYWAY Partner)
DAK und Hanse Merkur (MYWAY Partner)
KKH und LVM
Techniker Kasse und Envivas

Wichtig: Jede Kasse bietet nur einen Versicherungspartner an. Jedoch lohnt ein Vergleich gerade beim Abschluss einer Krankenzusatzversicherung. Für den Versicherten, so Öko-test weiter, muss das Angebot seiner Kasse nicht unbedingt das günstigste sein.
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vom Montag, 05.04.2004 06:00
Für weitere DAX Erholungen sieht es gut aus
Auf dem Börsenparkett ist die Angst vor weiteren Terroranschlägen weitgehend gewichen. Konjunktur- und Unternehmensdaten rücken wieder in den Fokus. Gut, denn von der beginnenden US-Berichtssaison werden positive Impulse erwartet.
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vom Freitag, 26.03.2004 17:53
Krankenkassen dämpfen Erwartungen
Als SPD und Union im Herbst 2003 die Gesundheitsreform (10 Euro Praxisgebühr, höhere Zuzahlungen, mehr Eigenbeteiligung) beschlossen, versprachen sie: Als Gegenleistung sollten die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in diesem Jahr von durchschnittlich 14,3 auf 13,6 Prozent sinken. Doch die versprochene Beitragssenkung um 0,7 Punkte rückt in immer weitere Ferne. Gestern dämpfte der Sprecher der Betriebskrankenkassen, Florian Lanz, die Erwartungen der Versicherten: „Wenn 2004 ein durchschnittlicher Beitragssatz von 14 Prozent erreicht würde, wäre das schon ein voller Erfolg.“
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vom Donnerstag, 25.03.2004 17:40
AIDS-Infektionen nehmen zu
Die Zahl der HIV-Erstinfektionen ist im vergangenen Jahr erstmals wieder gestiegen. Experten warnen vor zunehmender Sorglosigkeit.

Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in Köln warnen in einer gemeinsamen Presseerklärung vor einer gefährlichen Sorglosigkeit, die offenbar vor allem unter homosexuellen Männern um sich greift.

Dem RKI wurden im letzten Jahr 1950 HIV-Erstdiagnosen gemeldet; im Jahr 2002 waren es 1716 Fälle. Mehr als 40 Prozent der 2003 gemeldeten Diagnosen betreffen homosexuelle Männer. In dieser Bevölkerungsgruppe sei die seit zehn Jahren höchste Zahl von Neuinfektionen zu beklagen, so Osamah Hamouda, im Robert Koch-Institut Leiter des Fachgebietes Sexuell übertragbare Infektionen. Die zunehmende Sorglosigkeit zeige sich auch an der starken Zunahme von Geschlechtskrankheiten bei homosexuellen Männern - so sei etwa die Zahl der Infektionen mit Syphilis und Gonorrhoe deutlich angestiegen. Dabei sind vor allem die Großstädte Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt/Main betroffen.

Dass in den sexuell aktiven Bevölkerungsgruppen auch insgesamt ein Rückgang im Schutzverhalten zu beobachten ist, zeigt sich vor allem an einer selteneren Kondomnutzung in riskanten Situationen. Darauf weisen Umfrageergebnisse wie die seit 1987 jährlich durchgeführte Repräsentativerhebung "Aids im öffentlichen Bewusstsein" der BZgA sowie sinkende Absatzzahlen bei den Kondomherstellern hin. Die Ergebnisse der aktuellen Befragung 2003 zeigen, dass bei den unter 45-jährigen Alleinlebenden die Kondomnutzung vor allem in riskanten Situationen sinkt. Befragte mit mehreren Sexualpartnern benutzten im letzten Jahr nur noch zu 78 Prozent Kondome, 2001 waren es noch 83 Prozent. Auch zu Beginn neuer Sexualbeziehungen oder bei Urlaubsbekanntschaften verwenden nur noch 73 Prozent der Alleinlebenden unter 45 Jahren Kondome, im Jahr 2000 waren es noch 78 Prozent.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird die umfangreiche nationale Aids-Präventionskampagne fortsetzen und verstärkt junge Erwachsene ansprechen, die sich in riskante Situationen begeben.
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vom Mittwoch, 24.03.2004 10:45
Neues Magazin "Balsam" erschienen
Die lesbisch-schwule Presselandschaft Berlins erhält Zuwachs. Seit Dienstag ist die Pilotausgabe des neuen Magazins "Balsam" zu haben. Das Heft wendet sich an ältere Homosexuelle in der Stadt. Der Titel entstand aus der Abkürzung für "Berliner Arbeitskreis lesbischer und schwuler alter Menschen", von dem auch die Initiative ausging.
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vom Montag, 15.03.2004 15:47
Süße Rendite
Um zart schmelzende Genüsse dreht sich bei der Confiserie Lauenstein alles. Was liegt da näher, als die anstehenden Investitionen in das weitere solide Wachstum des Unternehmens mit der Herausgabe von Genussscheinen zu realisieren? Auch die Verzinsung ist äußerst attraktiv: der Anleger kann jährlich wählen zwischen normaler Kapitalverzinsung und dem leckeren „Trüffelzins“.

Mehr unter www.lauenstein.de
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vom Donnerstag, 11.03.2004 16:35
Eckpunkte der Renten-Sofortmaßnahmen für 2004
Der Bundestag hat am Donnerstag mit rot-grüner Mehrheit ein Sofortprogramm beschlossen, das den Renten-Beitragssatz 2004 bei 19,5 Prozent stabil hält.

Die Eckpunkte der Sofortmaßnahmen:

ABSENKUNG DES RENTENNIVEAUS

Die Bundesregierung wird verpflichtet, ab 2008 alle vier Jahre einen Rentenbericht abzuliefern. 2008 sollen die «Rahmenbedingungen einer Anhebung der Regelaltersgrenze» auf über 65 Jahre geprüft werden. Zudem soll die Regierung ab 2008 «regelmäßig Maßnahmen» vorschlagen, um ein Absinken des Rentenniveaus unter 46 Prozent des Durchschnittslohns nach Sozialabgaben vor Steuern auch über das Jahr 2020 zu verhindern. Die Vorschläge soll sie «unter Wahrung der Beitragssatzstabilität» machen. Im Gesetz festgeschrieben ist eine Obergrenze für den Beitragssatz von 22 Prozent.

GERINGERE ANRECHNUNGSZEITE FÜR AUSBILDUNG

Bewertete Anrechnungszeiten soll es nur noch bei Ausbildung auf Fachschulen und berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen geben; sie werden auf drei Jahre begrenzt. Bei Hochschulstudien werden keine Beitragsjahre mehr für die Rente gutgeschrieben.

2004: NULLRUNDE FÜR RENTNER:

Die 19,5 Millionen Rentner müssen 2004 auf eine Erhöhung ihrer Bezüge verzichten. Eine Aussetzung der zum 1. Juli fälligen Anhebung entlastet die Rentenkasse um etwa eine Milliarde Euro. Bei der Durchschnittsrente von gut 1000 Euro monatlich macht dies etwas mehr als 10 Euro aus.

VOLLE BEITRÄGE ZUR PFLEGEVERSICHERUNG FÜR RENTNER

Die Beiträge zur Pflegeversicherung werden künftig den Rentnern in voller Höhe aufgebürdet. Von April 2004 an müssen sie den Beitrag von 1,7 Prozent selbst tragen. Bisher zahlen die Rentenkassen die Hälfte dazu. Diese werden dadurch um rund 1,2 Milliarden Euro entlastet, der Durchschnittsrentner dagegen um gut 8 Euro pro Monat belastet.

SCHWANKUNGSRESERVE REDUZIERT

Das Finanzpolster der Rentenkassen wird von derzeit 50 Prozent einer Monatsausgabe oder rund 7,85 Milliarden Euro auf nur noch 20 Prozent abgeschmolzen. Dies ermöglicht Einsparungen von mehr als 4,7 Milliarden Euro. Mit der Liquiditätsreserve werden vorübergehende Schwankungen bei der Beitragseinnahmen aufgefangen.

SPÄTERE AUSZAHLUNG AN NEU-RENTNER:

Vom 1. April 2004 sollen alle Neu-Rentner ihr Geld erst am Monatsende erhalten. Die Rentenkassen entlastet das zunächst mit 0,6 Milliarden Euro. Spätestens in rund 25 Jahren, wenn praktisch alle Rentenzahlungen auf den späten Termin umgestellt sind, entspricht der Einsparbetrag einer ganzen Monatsausgabe. Der Beschluss über die Zahlungsumstellung bedarf als einziger der beschlossenen Sofortmaßnahmen der Zustimmung des unionsdominierten Bundesrates.
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vom Donnerstag, 26.02.2004 15:24
Gericht schützt eingetragen Lebenspartnerschaft
Eine eingetragene Lebenspartnerschaft darf nicht durch einen gerichtlichen Betreuer eines der Partner «zwangsgeschieden» werden. Eine nur von dem Betreuer abgegebene Erklärung zur Aufhebung des Lebenspartnerschaft ist unwirksam, wie das Oberlandesgericht (OLG) Köln in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss entschied (Az. 16 Wx 16/04)
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vom Donnerstag, 19.02.2004 10:25
Capital und Feri-Trust vergeben 5-Sterne für Fondsgesellschaften
Zu den Top-Adressen zählen wie im vergangenen Jahr DWS, Union Investment und Fidelity. Neu in der Siegerriege sind die Anbieter Raiffeisen, Franklin Templeton und Threadneedle. Alle sechs Gesellschaften erhalten die Höchstnote von fünf Sternen. Trotz unterschiedlicher Strategien weisen sie eine Gemeinsamkeit auf: herausragende Produkte.
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vom Montag, 16.02.2004 19:03
AIDS Impfstoff in Deutschland am Menschen gestestet
(handelsblatt-online)
In Deutschland wird erstmals ein Impfstoff zur Vorbeugung gegen die tödliche Immunschwächekrankheit Aids an Menschen getestet. Versuche mit Affen sollen bereits Erfolg versprechend verlaufen sein.

In einer ersten Versuchsphase werde der Impfstoff rund 50 gesunden Freiwilligen in den Universitäts-Kliniken von Bonn und Hamburg sowie in belgischen Krankenhäusern in Brüssel und Antwerpen gespritzt, sagte der Hamburger Studienleiter Jan van Lunzen am Montag in Berlin. Ziel sei es, einen Präventiv-Impfstoff gegen HIV in Entwicklungsländern zu finden. Weltweit infizieren sich jeden Tag rund 14 000 Menschen mit dem Aidsvirus.
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vom Mittwoch, 11.02.2004 11:53
FDP will mehr Rechte für homosexuelle Lebenspartner
(AP)
Mit einer neuen Gesetzesinitiative will die FDP in Deutschland wieder Bewegung in die Diskussion um eine weitgehende Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe bringen.

Eine steuerliche Gleichstellung mit der Ehe sei allerdings nicht vorgesehen.

Der Gesetzentwurf der FDP deckt sich in weiten Teilen mit den Plänen der rot-grünen Koalition von 2001. Zu den Kernpunkten zählt das Adoptionsrecht für schwule und lesbische Lebenspartner. Daneben sollen sie im Beamtenrecht und bei der Unterhaltspflicht weitgehend mit Eheleuten gleichgestellt werden. Bei einer Erbschaft sollen die gleichen steuerlichen Freibeträge gelten wie bei Verheirateten.

Bei der Einkommensteuer plädieren Westerwelles Liberale statt des Ehegattensplittings für ein so genanntes Realsplitting, das Vergünstigungen bei Beibehaltung der individuellen Besteuerung vorsieht.
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vom Dienstag, 03.02.2004 15:20
Plant die Regierung die Kürzung der Renten
Die Bundesregierung bereitet nach Informationen des Magazins «Der Spiegel» Korrekturen an der geplanten Rentenreform vor. So prüfe Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) die Einführung eines unteren Grenzwerts in der Rentenformel. Danach dürfte das Niveau der gesetzlichen Rente nicht unter einen Wert von 40 Prozent der Bruttolöhne sinken.

Heute liegt das Niveau der Bruttorente bei etwa 48 Prozent.
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vom Montag, 26.01.2004 19:45
Steuer-Splitting nicht für homosexuelle Paare
Die Splitting-Regelung zur gemeinsamen Veranlagung der Einkommensteuer gilt nicht bei homosexuellen Paaren. Das entschied das Finanzgericht des Saarlands. Es wies damit die Klage eines Mannes zurück, der mit seinem eingetragenen Partner steuerlich wie im so genannten Ehegatten-Splitting gemeinsam günstiger veranschlagt werden will. Der Kläger kündigte Revision an. Es ist der bundesweit erste Prozess um die steuerliche Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften.
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vom Freitag, 09.01.2004 15:17
Ist Ihr Hausrat schon versichert?
Eine Hausratversicherung ersetzt Ihnen Schäden an Ihrer Wohnungseinrichtung, die zum Beispiel durch Feuer, Leitungswasser und Sturm, aber auch durch Vandalismus, Einbruchdiebstahl und Raub entstehen können.
Kommt es zu einem Schaden, ist man häufig überrascht, was für Werte sich in den eigenen vier Wänden angesammelt haben. Da ist es besser, mit einer Hausratversicherung vorzusorgen!
Ihr MYWAY-Berater informiert Sie gerne.
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vom Mittwoch, 17.12.2003 18:00
Lebensversicherung: Schwule Kunden unerwünscht
(FINANZtest 01/2004)
Etwa vier Millionen Homosexuelle sollen in Deutschland leben. Von vielen Wirtschaftszweigen werden sie in letzter Zeit intensiv beworben, da sie als besonders kaufkräftig gelten. Ausnahme davon sind Lebensversicherer. Sie haben immer noch Vorurteile. Der Abschluss einer Lebensversicherung ist für Homosexuelle daher viel schwerer. Allerdings gibt es Versicherungsmakler, die sich auf diese Kundengruppe spezialisiert haben.

FINANZtest zeigt die Situation an einem Fallbeispiel und sagt, was Betroffene tun können.
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vom Mittwoch, 19.11.2003 14:05
Risikolebensversicherung auf Fondsbasis
Sie wollen sich selbst und/oder Ihren Partner absichern, damit im Fall der Fälle zumindest finanzielle Sicherheit besteht? Dafür steht Ihnen jetzt ein absolut innovatives Versicherungsprodukt zur Verfügung. Als kompetenter Anbieter moderner Fondsgebundener und Risikotarife hat der Gerling Konzern wieder Akzente im deutschen Versicherungsmarkt gesetzt. Das neue Produkt ist die leistungsfähige Symbiose aus beiden Produkten: die erste Risiko-Police auf Fondsbasis. Fordern Sie gleich Ihr individuelles Angebot an.
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vom Dienstag, 27.04.2004
Sparziele: Wofür die Deutschen sparen
(Globus, Verband der deutschen Bausparkassen, Emnid)
Die meisten Deutschen, nämlich fast ein Drittel, legen einen Teil Ihres Geldes fürs Alter zurück. Denn ihnen ist bewusst, dass die zu erwartende Rente aus der gesetzlichen Versicherung nicht ausreichen wird, um den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten. Zweitwichtigstes Sparziel (für 45% der Menschen) ist es, den Wunsch nach den eigenen vie Wänden eines Tages Wirklichkeit werden zu lassen. Auch hierbei spielt die "Sicherheit im Alter" eine gewisse Rolle. Fast ebenso viele (52%) wollen nicht nur im Alter etwas von ihrem Geld haben, sondern sich jetzt etwas gönnen. Sie sparen für Konsumzwecke, etwa für das neue Auto oder eine schöne Reise. An ihre Nachkommen denken die meisten indes kaum. Nur sechs Prozent gaben an, Geld für Kinder oder Enkel auf die hohe Kante zu legen.
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